{"id":19747,"date":"2024-07-09T07:47:34","date_gmt":"2024-07-09T07:47:34","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=19747"},"modified":"2024-07-09T10:37:49","modified_gmt":"2024-07-09T10:37:49","slug":"19747","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=19747","title":{"rendered":"erden"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/20240704_153744-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19746\" style=\"width:350px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/20240704_153744-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/20240704_153744-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/20240704_153744-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/20240704_153744-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/20240704_153744-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/20240704_153744-2048x2048.jpg 2048w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/20240704_153744-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/20240704_153744-500x500.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:48px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Wer in Berlin geboren ist, wie ich, kann sich ein Leben au\u00dferhalb von Gro\u00dfstadt erst einmal gar nicht vorstellen. und ich bin froh, mich in so vielen St\u00e4dten zutiefst wohlgef\u00fchlt zu haben und gleichzeitig (im Living Theater) zu arbeiten, und an den Geheimt\u00fcren der St\u00e4dte willkommen zu sein, und dort, bei den Hintergr\u00fcnden, vieles zu sehen und zu erleben und zu h\u00f6ren, was wentlich war f\u00fcr die Kenntnis von Leben und Tod. Und wie Menschen aller Art diese Herausforderungen meistern. Dann aber, auf dem langen Weg von New York nach Indien, irgendwann \u00fcber Land und bei noch einsch\u00e4tzbarer Gefahr die Gr\u00e4ber der Sufi-Poeten besungen, da fing f\u00fcr mich die N\u00e4he und Aufmerksamkeit auf die Erde an. Erst war mir nach Bergen und Eis, dann nach W\u00fcste und Weite. Nur das Meer pl\u00e4tscherte erm\u00fcdend an den Abenteuerdrang. Erde! Ich war wie bet\u00e4ubt von der Freude, Sand unter den F\u00fc\u00dfen zu sp\u00fcren, und von \u00fcberall her str\u00f6mte die atemberaubende Sch\u00f6nheit der Tiere auf mich ein , die einem Respekt und Hochachtung einfl\u00f6\u00dfen konnten. Und ich sage nun &#8222;konnten&#8220;, nicht, weil es das gar nicht mehr gibt, das wesensberuhigende Insichruhen des Erschienenen, aber nun hat der digitale Vorsto\u00df in die Eingeweide des Menschseins einen Schatten erschaffen, der von allen gew\u00fcnscht wird, sodass nun auch dem letzten Einsiedler ein innerer Reichtum abgesprochen wird, wenn er kein Smartphone vorzeigen kann. Und es ist spannend, wie die Welt sich ver\u00e4ndern kann in einer Weise, die sich keine\/r vorstellen konnte. Und doch scheint es Grenzen zu geben und Blockaden und Staus, sodass mich das Drama nach dem Script befragt, mit dem ich da durchsegeln will. Und nun bin ich tats\u00e4chlich im Gr\u00fcnen gelandet, mit sattem Gr\u00fcn f\u00fcr die Pupillen, die so viel Neues und Schnelles bew\u00e4ltigen m\u00fcssen. Auch Entschleunigung ist nur eine L\u00f6sung, wenn man mit der ausgedehnten Zeit etwas anfangen kann. Zum Beispiel so wenig wie m\u00f6glich tun, d a s aber so bewusst und wach wie m\u00f6glich. Umherstreifen mit unserem Zeugenselbst inmitten der ungeheuren Verschwiegenheiten,<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer in Berlin geboren ist, wie ich, kann sich ein Leben au\u00dferhalb von Gro\u00dfstadt erst einmal gar nicht vorstellen. und ich bin froh, mich in so vielen St\u00e4dten zutiefst wohlgef\u00fchlt zu haben und gleichzeitig (im Living Theater) zu arbeiten, und an den Geheimt\u00fcren der St\u00e4dte willkommen zu sein, und dort, bei den Hintergr\u00fcnden, vieles zu [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-19747","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19747","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=19747"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19747\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19752,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19747\/revisions\/19752"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=19747"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=19747"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=19747"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}