{"id":19716,"date":"2024-07-03T07:39:44","date_gmt":"2024-07-03T07:39:44","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=19716"},"modified":"2024-07-03T10:29:35","modified_gmt":"2024-07-03T10:29:35","slug":"verharren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=19716","title":{"rendered":"verharren"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"837\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/20240703_085307-837x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19717\" style=\"width:338px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/20240703_085307-837x1024.jpg 837w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/20240703_085307-245x300.jpg 245w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/20240703_085307-768x940.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/20240703_085307.jpg 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 837px) 100vw, 837px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:44px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Wenn wir zuweilen die d\u00fcsteren Korridore des Fassungslosen durchkreuzen in bezug auf Handlungs-und Denkf\u00e4higkeit des Menschen, also unsere, so kann einen doch auch eine tiefe Dankbarkeit durchstr\u00f6men, wenn man bedenkt, und hier bedenkt gerade eine denktrainierte Frau, zu wieviel Wissen und gar Weisheit wir Zugang haben, obwohl wir nicht wussten, dass auch dieser Zugang einmal durch ein Zuviel blockiert werden kann, ebenso wie es das Zuwenig kann, n\u00e4mlich die Entwicklung blockieren und sich selbst aus den Augen verlieren. Ohne diese beiden Augen jedoch, die im Au\u00dfenraum Wache schieben, kann das Dritte (Auge) nicht hervorkommen, denn das H\u00fcten des Augapfels braucht Raum und Ruhe und Geduld und muss verarbeiten, was ihm zugef\u00fchrt wird. Meine Hochachtung f\u00fcr das Gedachte ist ja sehr schlicht, denn ich finde, dass ein Mensch, der einen einzigen Satz in die Welt schickt, dem an Wahrheitsgehalt nichts mangelt, das hei\u00dft, man kann ihn \u00fcberall einsetzen, ohne dass sein Wahrheitsgehalt schwindet, der oder die hat schon einiges Gute beigetragen. Aber so viele davon gibt es gar nicht, und (z.B.) f\u00e4llt mir Karl Jaspers ein, der den Olymp des wahren Denkens bewohnt, da beugt man gerne mal den gef\u00e4hrdeten Kopf. Denn wer sich eingelassen hat auf die Struktur und die Architektur und den Inhalt, also die Substanz des eigenen Denkens, der oder die wei\u00df, wie herzergreifend einsam es dort sein k\u00f6nnte, w\u00fcrde einen die Liebe nicht begleiten. Deshalb werden die letzten, durch uns Menschen erfahrbaren Geheimnisse nicht geschrieben, und es ist nicht nur wegen des Missbrauchs, sondern wegen des Schweigens, das eintritt, wenn das Auge die Einfachheit des Systemlosen ersp\u00fcrt, und die Worte am Rande des Seins verharren.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn wir zuweilen die d\u00fcsteren Korridore des Fassungslosen durchkreuzen in bezug auf Handlungs-und Denkf\u00e4higkeit des Menschen, also unsere, so kann einen doch auch eine tiefe Dankbarkeit durchstr\u00f6men, wenn man bedenkt, und hier bedenkt gerade eine denktrainierte Frau, zu wieviel Wissen und gar Weisheit wir Zugang haben, obwohl wir nicht wussten, dass auch dieser Zugang einmal [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-19716","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19716","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=19716"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19716\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19720,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19716\/revisions\/19720"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=19716"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=19716"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=19716"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}