{"id":19654,"date":"2024-06-22T08:56:05","date_gmt":"2024-06-22T08:56:05","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=19654"},"modified":"2024-06-22T09:02:31","modified_gmt":"2024-06-22T09:02:31","slug":"19654","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=19654","title":{"rendered":"delete"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"995\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/20240620_091553-995x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19653\" style=\"width:344px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/20240620_091553-995x1024.jpg 995w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/20240620_091553-291x300.jpg 291w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/20240620_091553-768x791.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/20240620_091553-1492x1536.jpg 1492w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/20240620_091553-1989x2048.jpg 1989w\" sizes=\"auto, (max-width: 995px) 100vw, 995px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:46px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\"><\/h1>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-f4c5c245-0edc-4404-b1d2-06969e0079c3\">Pl\u00f6tzlich liefen neben meinem Computer ein paar Ameisen herum. Nanu dachte ich zuerst, wo kommen denn die her. Als ich mehr als sechs z\u00e4hlte, sp\u00fcrte ich ein, wenn auch mildes Ma\u00df an Panikattacke heranschleichen und erinnerte mich an Alfred Hitchcocks Aussage, jede Ansammlung von hundert Tieren mutiere automatisch zum Alptraum. Ich holte eine Spr\u00fchflasche aus dem Badezimmer und whoosh, waren sie erledigt. Ein paar bewegten sich noch, da musste ich nachhelfen. Und da kamen noch ein paar um die Ecke. Das Gef\u00fchl dieser Ausrottung war nicht sch\u00f6n. Wenn es das Himmelstor g\u00e4be (bewahre!), und als Einlassticket m\u00fcsste ich die Frage beantworten, warum ich Leben ausgel\u00f6scht habe, also in diesem Fall das Leben der Ameisen, die auch nur unterwegs waren in der Aus\u00fcbung ihrer \u00c4mter, da k\u00e4me ich schon in eine Bredouille. Aber was h\u00e4tte ich denn tun sollen, w\u00fcrde ich vielleicht klagen, aber das w\u00fcrde dort vermutlich keiner h\u00f6ren wollen. Dann wiederum, denkt es so vor sich hin, m\u00fcssen auch G\u00e4rtner sehr viel tilgen, was dem Gedeihen im Weg steht, und \u00fcberhaupt, ja, \u00fcberhaupt ist die Natur ein einziges Chaos, wo es vor allem um Fressen und Gefressenwerden geht (habe ich neulich mal gelesen), aber das alles hat nichts zu tun mit meinem Gef\u00fchl, als ich nochmal nachgedr\u00fcckt habe auf die kleinen K\u00f6rper. Wie muss das im Krieg sein, wenn Leben unter Befehl ausgel\u00f6scht werden muss! Und oft genug wegen der Egozentrik eines einzelnen Mannes t\u00f6ten sie hemmungslos vor sich hin, obwohl es auch dar\u00fcber Anekdoten gibt, wenn einer es mal nicht getan hat. Oder sich krank gestellt, damit er nicht mitmachen muss. Absurderweise ist die Selbstausl\u00f6schung verboten, stets wird unteramauert mit l\u00f6chrigen Gr\u00fcnden. Auf der einen Seite m\u00fcssen also alle folgen und unter allen Umst\u00e4nden hierbleiben, auf der anderen Seite wird Vernichtung gelehrt und unterst\u00fctzt. Und manche wollen gar 120 Jahre alt werden. Ein Ehrgeiz, dem ich nicht fr\u00f6nen kann. Ich will auch nicht in ein Psycho-Loch fallen wegen der Ameisent\u00f6tung. Mir reicht schon f\u00fcr heute, dass ich durch mein pers\u00f6nliches Erleben verstanden habe: die wollen auch leben!<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pl\u00f6tzlich liefen neben meinem Computer ein paar Ameisen herum. Nanu dachte ich zuerst, wo kommen denn die her. Als ich mehr als sechs z\u00e4hlte, sp\u00fcrte ich ein, wenn auch mildes Ma\u00df an Panikattacke heranschleichen und erinnerte mich an Alfred Hitchcocks Aussage, jede Ansammlung von hundert Tieren mutiere automatisch zum Alptraum. 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