{"id":19621,"date":"2024-06-17T08:00:13","date_gmt":"2024-06-17T08:00:13","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=19621"},"modified":"2024-06-17T16:19:48","modified_gmt":"2024-06-17T16:19:48","slug":"springen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=19621","title":{"rendered":"springen"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/20240612_175006-1-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19607\" style=\"width:347px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/20240612_175006-1-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/20240612_175006-1-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/20240612_175006-1-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/20240612_175006-1-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/20240612_175006-1-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/20240612_175006-1-2048x2048.jpg 2048w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/20240612_175006-1-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/20240612_175006-1-500x500.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">An der Art und Weise, wie zum Beispiel T\u00e4towierungen in die gro\u00dfe weite Welt gekommen sind, kann man einiges ablesen \u00fcber die Entstehung der Bewegungen, die zu unleugbaren Tatsachen werden. Von den Anf\u00e4ngen kann man nur M\u00e4rchenteppiche weben, denn sie liegen im Nebul\u00f6sen, wo &#8222;der Gott der kleinen Dinge&#8220; sich abrackert, um die wertvollen Samenkerne durchs Raster zu schieben, damit sie inmitten der Menschheit aufbl\u00fchen k\u00f6nnen. Wann fing das denn an, dass sich die Einstellung zu Tattoos ver\u00e4ndert hat, sodass man nun mit einer angebrachten Milde auf die vielen Arme schaut, die so ziemlich \u00fcberall vor einem auftauchen, ob beim Ober im Caf\u00e9 oder beim Fussballer oder der \u00c4rztin. Etwas hat es geschafft, &#8222;beim Volk anzukommen&#8220;. Dieses sogenannte Volk denkt dann nicht mehr an irgenwelche Urwurzeln der K\u00fcnste ferner Kulturen, sondern lockert die Urangst des Fremden, indem es das Fremde aufsaugt und es dadurch entfremdet, damit es &#8222;das Normale&#8220; genannt werden kann. Das ist auch mit der Wissenschaft des Yoga geschehen, wo einst im Irgendwo ein einzelner Geist (z.B. Patanjali) sich aufmachte und als f\u00e4hig bewies, die vielen Str\u00f6mungen des Stillsitzens in eine Form zu gie\u00dfen, die dann von anderen weiterentwickelt wurde. Ich kannte in Indien einen Priester, dessen Gro\u00dfvater 99 neue Yogastellungen erfand, die alle im Tempel als Bilder an der Wand hingen. Damals konnte man sich Yoga ohne Anbindung an eine g\u00f6ttliche Quelle gar nicht vorstellen, und man brachte den Lehrern Fr\u00fcchte, S\u00fc\u00dfigkeiten und Blumen als Dank. Ein paar Jahrzehnte sp\u00e4ter ist es, das m\u00e4chtige Es, ein lukratives Business geworden, nicht nur f\u00fcr die Ausbilder, sondern die Unzahl der Lehrer:innen, die nach kurzer Lernphase Sch\u00fcler:innen f\u00fcr Geld unterrichten k\u00f6nnen. Und so l\u00f6st sich gemeinsam mit der einstigen Qualit\u00e4t auch hier die Fremdheit auf, und man kann nicht wirklich behaupten, hier sei B\u00f6ses passiert, denn alle sind frei und erleben, was sie mitgew\u00e4hlt haben. In der Zwischenzeit kommen neue Bewegungen in Gang. Einzelne sitzen in ihren Welten herum und sp\u00fcren nicht nur den Zahn der Zeit, sondern auch dieses Zittern des Weltgeschehens, das neue Heilungsprozesse und Erkenntnisse braucht, um den direkten Zugang zu weitere\u00f1 Formationen des Seins zu erm\u00f6glichen. So kann man einerseits k\u00fcnstliche Energie oder EM nicht ganz ausblenden oder \u00fcbersehen, und andrerseits lockt schon die neue Aufnahme des Ungewissen, in dem die Fr\u00fcchte verborgen liegen, und in dem der kosmische Eisprung seinen Nu hat.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An der Art und Weise, wie zum Beispiel T\u00e4towierungen in die gro\u00dfe weite Welt gekommen sind, kann man einiges ablesen \u00fcber die Entstehung der Bewegungen, die zu unleugbaren Tatsachen werden. 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