{"id":19598,"date":"2024-06-12T08:40:24","date_gmt":"2024-06-12T08:40:24","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=19598"},"modified":"2024-06-12T08:40:24","modified_gmt":"2024-06-12T08:40:24","slug":"geduldig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=19598","title":{"rendered":"geduldig"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1007\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/20240612_094209-1007x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19597\" style=\"width:406px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/20240612_094209-1007x1024.jpg 1007w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/20240612_094209-295x300.jpg 295w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/20240612_094209-768x781.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/20240612_094209-1510x1536.jpg 1510w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/20240612_094209-2013x2048.jpg 2013w\" sizes=\"auto, (max-width: 1007px) 100vw, 1007px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:45px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">De Angst, von andersdenkenden V\u00f6lkergruppen und ihren fremdartigen Sitten und Gebr\u00e4uchen und religi\u00f6sen Gepflogenheiten \u00fcberw\u00e4ltigt zu werden, kenne ich auch aus Indien. Mehrfach wurde ich belehrt, wie Muslime zu sehen sind, n\u00e4mlich als M\u00e4nner, die gleichzeitig vier Frauen heiraten k\u00f6nnen und dadurch eine Menge Kinder zur Welt bringen, die dann ein Machtfaktor werden. Manchmal ist es gef\u00e4hrlich, beide Seiten gut zu verstehen, da man dann aufh\u00f6rt zu differenzieren, nur um wiederum m\u00fchevoll in Kernn\u00e4he des Menschseins zu gelangen. Gerne w\u00fcrde man erwarten, dass es mehr Menschen gelingt, nicht im Schattenreich zwischen Idee und Wirklichkeit zu verschwinden, und man muss  das Auge auf sich selbst richten und die wichtigen Fragen stellen, ohne schnelle Antworten zu erwarten. Es kann schon verst\u00f6ren, dass Deutsche jetzt wieder ganz deutsch sein wollen, und Franzosen franz\u00f6sisch, und Inder hinduistisch und so weiter, die Liste wird l\u00e4nger als gedacht. Deutschsein f\u00fcr mich hat vor allem bedeutet, dass wir die H\u00f6lle hinter uns haben mit ihren herausfordernden Analysen \u00fcber das Menschsein an sich, also wie weit kann hier gegangen werden mit den vorhandenen Trieben, und wo nud wann wird die Grenze der Entgleisungen sp\u00fcrbar,. Oder h\u00f6rt einfach alles irgendwann auf im Sinne von dem wahrheitsschwangeren Satz &#8222;This, too, shall pass&#8220;, als das absolut verl\u00e4ssliche Ph\u00e4nomen, das uns auch die Anf\u00e4nge bietet mit &#8222;this, too, shall begin again&#8220;. Schwerm\u00fctig sitzt sie herum, die erkenntniskr\u00e4nkelnde Globalisierung, und wei\u00df nicht so recht weiter. Um in diesen Zeiten der Nebelschwaden gut durchzukommen, braucht man Geduld und vorsichtiges Herantasten mit Federkiel und Tintenfass, also von innen heraus. Da verl\u00e4ssliche Orientierung nicht (mehr) geliefert wird, kann man sich immerhin mit der Kunst der Orientierung auseinandersetzen. Es schadet nicht, dem Humor den Kompass zu \u00fcberlassen, wenn scheinbar un\u00fcberwindbare Eisberge in Sicht sind. Manchmal nicht locker lassen, aber dann doch. Der \u00fcberzeugenden und feinen Eleganz des Paradoxons zul\u00e4cheln. Und das alles nur als Vorbereitung f\u00fcr die Gro\u00dfz\u00fcgigkeit des Herzens.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>De Angst, von andersdenkenden V\u00f6lkergruppen und ihren fremdartigen Sitten und Gebr\u00e4uchen und religi\u00f6sen Gepflogenheiten \u00fcberw\u00e4ltigt zu werden, kenne ich auch aus Indien. Mehrfach wurde ich belehrt, wie Muslime zu sehen sind, n\u00e4mlich als M\u00e4nner, die gleichzeitig vier Frauen heiraten k\u00f6nnen und dadurch eine Menge Kinder zur Welt bringen, die dann ein Machtfaktor werden. 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