{"id":19582,"date":"2024-06-10T08:16:26","date_gmt":"2024-06-10T08:16:26","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=19582"},"modified":"2024-06-10T13:19:37","modified_gmt":"2024-06-10T13:19:37","slug":"das-danach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=19582","title":{"rendered":"Das Danach"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"988\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/20240609_152922-1024x988.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19581\" style=\"width:348px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/20240609_152922-1024x988.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/20240609_152922-300x289.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/20240609_152922-768x741.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/20240609_152922-1536x1482.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/20240609_152922-2048x1976.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:48px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Gut durchatmen und pr\u00e4sent bleiben, damit man dem (vor\u00fcbergehenden) Sog der mentalen Kollektivdepression ausweichen kann. Und nicht alle wollen der Tiefenwirkung des Vernommenen ausweichen, nein, im Gegenteil. Mit allerlei Denkzeug aufgeladene Kr\u00e4fte rutschen an die Vorderfront mit strahlenden Siegermienen, denn sie haben die historisch bekannte Kunde erneuert, dass sich die Dinge in gro\u00dfen Z\u00fcgen zu wiederholen scheinen, und dass nun dieser sich immer mal wieder stark verdichtende Schein \u00fcber unseren K\u00f6pfen schwebt und das Bild des Damokles-Schwertes hervorruft. Es ist nicht nur die Dummheit, gegen die kein Stroh gewachsen ist, sondern auch die Intelligenz und ihre vielseitigen Gebrauchsformen, die wache Erdenb\u00fcrger:innen schon immer nachdenklich machen konnten. Ob man will oder nicht, man muss dar\u00fcber nachdenken. Wor\u00fcber? Achso, erst einmal durchatmen und die Frage &#8222;Wie konnte das geschehen&#8220; \u00fcberspringen, denn es ist geschehen und auch das Staunen beansprucht seinen Stauraum, seinen Spielplatz und seine Verstecke. (Das Es wird hier wie selbstverst\u00e4ndlich verm\u00e4nnlicht, aber nun ist nicht der Zeitpunkt zum Gendern.) Wenn man Gl\u00fcck hat, kann man bei einer Tasse Kaffee alleine oder mit Freunden hinaus in den Garten starren. so, als s\u00e4he man die B\u00e4ume zum ersten Mal, ohne sie Arkazie oder Kastanie zu nennen. Und vielleicht gar nicht gemerkt haben, dass man im Viertelwissen vieler Dinge stecken geblieben ist und nur deshalb den Ausgang aus dem Labyrinth nicht findet. Weil man den Faden vernachl\u00e4ssigt hat, oder aber nie einen hatte, daf\u00fcr aber eine Ideologie, f\u00fcr deren Einleuchtung man bereit war. Ansonsten hilft es auch weiterhin, bei sich zu bleiben, denn wir (Menschen) k\u00f6nnen Vorkommnisse ja von vielen Seiten her betrachten. Die politische Situation \u00e4hnelt in gewisser Weise der Anwesenheit eines schwerkranken Mitmenschen im Haus. Oft sagen die Kranken selbst aus, die Krankheit habe sie ein gutes St\u00fcck weiter gebracht, denn nachdem das Kranksein in seinem ganzen Ausma\u00df akzeptiert wird, setzt schon der Heilungsprozess ein. Und da, wo radikale Handhabung (also Liebe) m\u00f6glich ist, da setzen auch medizinische Wunder an. Auf jeden Fall werden die Karten neu gemischt, und gro\u00dfes Wirbeln unterbricht die gefasste Ruhe am Schachbrett.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gut durchatmen und pr\u00e4sent bleiben, damit man dem (vor\u00fcbergehenden) Sog der mentalen Kollektivdepression ausweichen kann. Und nicht alle wollen der Tiefenwirkung des Vernommenen ausweichen, nein, im Gegenteil. 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