{"id":19504,"date":"2024-05-30T08:53:38","date_gmt":"2024-05-30T08:53:38","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=19504"},"modified":"2024-05-30T08:56:00","modified_gmt":"2024-05-30T08:56:00","slug":"19504","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=19504","title":{"rendered":"opfern"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/20240529_163443-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19503\" style=\"width:354px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/20240529_163443-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/20240529_163443-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/20240529_163443-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/20240529_163443-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/20240529_163443-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/20240529_163443-2048x2048.jpg 2048w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/20240529_163443-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/20240529_163443-500x500.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:47px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">&#8222;Fron&#8220; und &#8222;Leichnam&#8220;, Worte f\u00fcr regnerische D\u00fcsternis, und der kleine Witz mit dem frohen Leichnam z\u00fcndet auch nicht mehr. Vielleicht will man dann doch etwas mehr dar\u00fcber erfahren, warum ein ganzes Land in den Arbeitsschlummer gelegt wird, beziehungsweise zu Blitzfluchten in eine Ferne reist, oder aber, und da kommen wir zu heute, zu Tausenden an Prozessionen teilnimmt, anscheinend in Begleitung von Jesus. In jedem Land gibt es vorherrschende Religionen mit meist interessanten Geschichten, da der \u00dcbertreibung und Ausschm\u00fcckung und Wundererfindung keine Grenzen gesetzt sind, der Gl\u00e4ubige ist zum Glauben verdammt, und \u00fcberall herrscht auch das Paradoxe in Union mit dem als &#8222;normal&#8220; Deklarierten. Man feiert also, lese ich, die Gegenwart des als Sohn Gottes angesehenen Jesus Christus im Sakrament der Eucharistie, wo es anscheinend um Opfergaben geht, und um &#8222;die Mitte, aus der wir leben&#8220;, stand da, aber ich kann es ja nicht verstehen, weil es nicht meine Religion ist. Manchmal staune ich, dass ich angeblich unter Christen leben, aber ich wei\u00df nicht, wer sich in dieser Zugeh\u00f6rigkeit erf\u00e4hrt, denn man kann das von au\u00dfen nicht sehen. Auch sind religi\u00f6se Konstrukte immer mit einer h\u00f6heren Macht verbunden, die ungern abgelehnt wird, weil es ja doch sein k\u00f6nnte, dass&#8230;dass was? Jetzt beamen wir aber zur\u00fcck ins Jahr 1247, wo dieses Fest zum ersten Mal gefeiert wurde, das ist ordentlich lange her und hatte mit einem Blutwunder zu tun. Die Anregung zu all dem kam durch die heilige Juliana von L\u00fcttich (1209), die von einer Verdunkelung am Mond berichtete, und dass Christus ihr vermittelt habe, da fehle ein Fest. Und so wird bis heute geopfert und in Prozessionen marschiert. Einmal, als ich in Guatemala war, wollte ich eine sch\u00f6n aussehende Kirche besuchen, aber als ich n\u00e4her kam, sah ich das Blut herunterrinnen an den Treppen. Dasselbe habe ich noch einmal in Gujarat erlebt, wo Portugiesen sich einst einnisteten, das war kein Blutwunder, sondern nackte Realit\u00e4t, oder die sp\u00fcrbare Wirkung der dunklen Taten. Die Vertreibungen, die Konvertierungsexzesse, die Anma\u00dfungen und Erhebungen \u00fcber das eigene Fehlverhalten, den Mangel an Intelligenz und Menschenw\u00fcrde. Irgendwann muss man beginnen, sich selbst zu erziehen, da hilft kein Gott mehr weiter. Und vielleicht ist die Kraft auch erl\u00f6st, wenn der Anspruch an das Niezuwissende abnimmt, und froh schwimmen die kleinen Gewohnheitsleichname den Bach hinunter.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Fron&#8220; und &#8222;Leichnam&#8220;, Worte f\u00fcr regnerische D\u00fcsternis, und der kleine Witz mit dem frohen Leichnam z\u00fcndet auch nicht mehr. 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