{"id":19489,"date":"2024-05-28T08:44:41","date_gmt":"2024-05-28T08:44:41","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=19489"},"modified":"2024-05-28T08:48:06","modified_gmt":"2024-05-28T08:48:06","slug":"19489","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=19489","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/20240516_133000-1-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19488\" style=\"width:412px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/20240516_133000-1-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/20240516_133000-1-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/20240516_133000-1-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/20240516_133000-1-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/20240516_133000-1-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/20240516_133000-1-2048x2048.jpg 2048w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/20240516_133000-1-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/20240516_133000-1-500x500.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern (aus der Welt der Geschichten), wie sehr mich die Figur des Zarathustra (Also sprach..) ber\u00fchrte. Das war in meiner Jugend, und immer noch habe ich eine leise Schw\u00e4che f\u00fcr den Fremdling, der von seiner H\u00f6hle im Himalaya herabsteigt, um seine von der Einsamkeit angestaute Liebe hinunter zu den Menschen zu tragen. Doch vielleicht hat ihn ja auch die Sehnsucht nach ihnen, den gehemnisvollen Irgendwers, angetrieben, und nahm das Risiko des Zusammentreffens auf sich. Zu erinnern ist auch f\u00fcr diese Anekdote, dass unterwegs ein Sadhu, ein Wissender sa\u00df und dem Beflissenen kopfsch\u00fcttelnd hinterher sah, weil der noch nicht geh\u00f6rt hatte, dass Gott tot war. Wie auch immer man das sehen mag, so ist das Erstaunliche eher, dass es dem Menschen so schwerf\u00e4llt, sich als menschliches Wesen so weit zu entwickeln, dass der oder die oder wir alle nicht so schreckliche Dinge anrichten oder sie miterleben auf irgendwelchen Kan\u00e4len, sodass unbemerkt alles Ungefilterte sich einen Platz sucht, und all das Angeschwemmte dort (im Inneren) schwer unterzubringen ist. Zarathustra schnappt sich also seinen Adler und seine Schlange und bringt sich hinein ins Mengenbad. Dort badet er dann auf eine teilweise ziemlich schw\u00fclstige Art herum, und es gibt dieses sch\u00f6ne Lied davon, wie tief die Welt ist und ihr Weh, obwohl alle Lust nach Ewigkeit lechzt. Der Wanderer und die Wanderin, die guten Mutes bei den Ans\u00e4ssigen auftauchen, bringen vor allem den Duft der Fremdheit mit sich, die Abwesenheit der Gier nach dem Dazugeh\u00f6ren. Das freischwebende Herz  geh\u00f6rt nat\u00fcrlich auch dazu, es braucht nicht (mehr) so viel, weil es alles hat, was das Herz begehrte. Nun ist es ges\u00e4ttigt und kann schauen, was es sonst noch so zu tun gibt, ohne in der Falle des Helfens stecken zu bleiben. Lieben, und tun, was man will.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern (aus der Welt der Geschichten), wie sehr mich die Figur des Zarathustra (Also sprach..) ber\u00fchrte. 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