{"id":19482,"date":"2024-05-27T08:17:59","date_gmt":"2024-05-27T08:17:59","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=19482"},"modified":"2024-05-27T12:40:19","modified_gmt":"2024-05-27T12:40:19","slug":"da-sua-vida","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=19482","title":{"rendered":"Da sua vida"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/20240518_182636-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19481\" style=\"width:350px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/20240518_182636-768x1024.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/20240518_182636-225x300.jpg 225w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/20240518_182636-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/20240518_182636-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/20240518_182636-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>DA SUA VIDA: Aus deinem Leben<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:46px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">In diesen vergangenen Tagen in einem anderen Land, vorbei an St\u00f6rchen und Orangenhainen, wurde mir der urspr\u00fcngliche Sinn des Reisens zug\u00e4ngig. Und dann nat\u00fcrlich: als wer reise ich, mit oder ohne Ziel, mit viel oder mit genug Geld, um alles zu finanzieren, die Herberge und das Bad f\u00fcr die Nacht, und danke f\u00fcr alles, am n\u00e4chsten Morgen gerne weiter. Minimumsch\u00e4men wegen dem und weiter mit dem gemieteten Auto. Ich neige dazu, Systeme (z.B. &#8218;Rent a car&#8216;) kopfsch\u00fcttelnd zu bewundern, deren Erzeugung ich mir absolut nicht vorstellen kann. Aber Achtung Achtung!, man verl\u00e4sst ja gerade selbst die eigene Blase, entert das Flugzeug, kommt an im Fremdland und verst\u00e4ndigt sich automatisch auf andere Arten und Weisen. Es ist schwer, einen Ma\u00dfstab des eigenen Wachseins im pers\u00f6nlichen Alltag zu erstellen, oder zu merken, ab wann Gewohnheiten automatisch zu Blasen werden. So bietet das Reisen, g\u00fcnstigerweise au\u00dferhalb der Gro\u00dfferien, zumindest oder immerhin eine M\u00f6glichkeit des Zellenausbruchs- oder aufbruchs an. Doch kann das Reisen auch  ein Sahneh\u00e4ubchen sein bei der suchterzeugenden Leidenschaft des Erkennenwollens, des Betrachtens, des Bestaunens, des Wunderns und des Bewunderns, und das war immer in den Menschen, diese Sehnsucht nach Meer und Orangen und D\u00fcnen und Sand. Und \u00fcberall wurden ab und zu mal Poeten und Poetinnen geboren, die einem vermitteln k\u00f6nnen, wie etwas war, als es noch da war, oder auch das, was immer da war und immer noch da ist. Ja, nat\u00fcrlich sind wir kontemplierenden Reisenden auch froh, wenn Herberge zu Airbnb geworden ist, mit funktionierenden Wasserh\u00e4hnen von Ikea, auch wenn wir eher den Abschied vom touristischen Gew\u00fchle darstellen als seinen Aufschwung. Und da kam doch tats\u00e4chlich aus einem sehr verstaubten Winkel meiner mentalen Archive die erste Zeile des Eichendorff Liedes hervor &#8222;Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er in die weite Welt&#8230;.&#8220;, und ob mit oder ohne Gott, so ist es doch sch\u00f6n, sich der Gunst des Angebots zu erinnern und hinauszugehen in die Welt, um dort dem Ungewissen bewusster zu begegnen. Attention, traveller!<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>DA SUA VIDA: Aus deinem Leben In diesen vergangenen Tagen in einem anderen Land, vorbei an St\u00f6rchen und Orangenhainen, wurde mir der urspr\u00fcngliche Sinn des Reisens zug\u00e4ngig. 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