{"id":19391,"date":"2024-05-11T09:26:55","date_gmt":"2024-05-11T09:26:55","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=19391"},"modified":"2024-05-11T16:15:11","modified_gmt":"2024-05-11T16:15:11","slug":"stabilisieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=19391","title":{"rendered":"stabilisieren"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"988\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/20240507_123831-988x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19390\" style=\"width:352px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/20240507_123831-988x1024.jpg 988w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/20240507_123831-290x300.jpg 290w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/20240507_123831-768x796.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/20240507_123831-1483x1536.jpg 1483w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/20240507_123831-1977x2048.jpg 1977w\" sizes=\"auto, (max-width: 988px) 100vw, 988px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:47px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Niemand schreibt uns vor, wie wir das, was uns auf unserem Weg widerf\u00e4hrt, sehen sollen. Ja, von au\u00dfen her schon, denn wer dr\u00fcckt nicht gerne den Stempel auf, den er oder sie f\u00fcr den passenden h\u00e4lt. Wann wird Begeisterung zu hypnotischem Eifer, an welchem Punkt kann man den hungrigen Geist hinter einer Idee sp\u00fcren, der bereit ist, \u00fcber jeden Schatten zu springen, um zu einer Umsetzung zu kommen, sei diese noch so fragw\u00fcrdig. Es gibt viele Berufsaus\u00fcbende, die auf diesem Seil zu tanzen verpflichtet sind, und meist will niemand wissen oder kommt gar nicht mit der Frage in Ber\u00fchrung, wann der Kipppunkt erscheint zwischen Interesse und Ausbeutung. Und immer muss man selbst schauen, wo wird man Knecht, wo Meister, und wo spielen diese Figuren gar keine Rolle. Und wie lange muss man sich mit all den Spielarten auseinandersetzen, bevor man das Ma\u00df an innerer Stabilit\u00e4t erreicht, die dann gleichzeitig Windhauch ist und Felsblock. Damit man sich auf die pers\u00f6nliche Freiheit selbst berufen kann und sie staunend erkennt als eine Notwendigkeit, absolut und radikal, damit man einen Schutzschirm zur Verf\u00fcgung hat, wenn der Sog der Abgr\u00fcnde einen erfasst. Nicht alles muss einleuchten, nicht alles verstanden werden. Die Erfahrungen k\u00f6nnen nur dann dienen, wenn in den Pr\u00fcfungen die richtigen Entscheidungen getroffen werden. Diese &#8222;richtigen&#8220; Entscheidungen ruhen am besten auf der Basis jahrelanger Auslotungen und geh\u00f6ren zum Lehrgang geistiger Architekturen, obwohl auch sie nicht gefeit sind gegen das \u00dcberfl\u00fcssige, das erst noch erfasst oder entlassen werden muss. Sozusagen, in moderner Sprak, das mentale Intervallfasten. Der Pfad zu mir selbst bleibt Geheimnis. Jaguar und Libelle werden vom System gleicherm\u00dfen gesch\u00e4tzt, also kann es nicht um eine T\u00fcr-oder Fensterschle\u00dfung gehen, ich meine zwischen mir und der Welt. Auch mein System kann nur durch Belastung belastbar werden. Daher der Ruf nach dem Hellwachen in sich. Ach ja, irgendwie schade, dass mir niemand die Welt erkl\u00e4ren kann, obwohl wir alle in der Versuchskanincheumz\u00e4unung aufgewachsen sind. Jetzt m\u00fcssen wir nur noch genau da, wo der schwarze Faden den wei\u00dfen Faden trifft und dadurch dem Blick entschwindet&#8230;aber hallo!, da hat ja das M\u00fcssen ein Ende!<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Niemand schreibt uns vor, wie wir das, was uns auf unserem Weg widerf\u00e4hrt, sehen sollen. Ja, von au\u00dfen her schon, denn wer dr\u00fcckt nicht gerne den Stempel auf, den er oder sie f\u00fcr den passenden h\u00e4lt. 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