{"id":19387,"date":"2024-05-10T08:44:43","date_gmt":"2024-05-10T08:44:43","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=19387"},"modified":"2024-05-10T08:44:43","modified_gmt":"2024-05-10T08:44:43","slug":"late","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=19387","title":{"rendered":"late"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/20240509_113456-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19382\" style=\"width:410px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/20240509_113456-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/20240509_113456-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/20240509_113456-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/20240509_113456-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/20240509_113456-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/20240509_113456-2048x2048.jpg 2048w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/20240509_113456-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/20240509_113456-500x500.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><\/h5>\n\n\n\n<div style=\"height:45px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Ich habe in zwei Welten bzw. Kulturen die Ankunft toter und starrer Bildfl\u00e4chen beobachten k\u00f6nnen, beinahe h\u00e4tte ich d\u00fcrfen gesagt, denn es war vor allem in Indien interessant, die digitale Magie sich ausbreiten zu sehen  mit dieser ungeheuren Macht \u00fcber die Gehirne, von denen viele nicht gewohnt waren zu unterscheiden zwischen friedvollem Dasein unter dem Baldachin der G\u00f6tter und einer t\u00f6dlichen Alltagslangeweile mit einer Menge weiblichem Teigkneten und M\u00e4nnerfrustration. Man sieht eine mitgschleppte M\u00e4nnerphantasie an einem d\u00fcrren Ast h\u00e4ngen. Dann half der Kosmos mit seiner scheinbar unersch\u00f6pflichen Energie, ein grandioses Ablenkungsman\u00f6ver in Gang zu setzen, durch das die Weltbev\u00f6lkerung bef\u00e4higt wurde, auf leichten Fingerdruck \u00fcberall auftauchen zu k\u00f6nnen, wo sie gerade nicht war, und so konnte man sich fortan durch kleine Fenster m\u00fchelos in der ganzen Welt austoben. Nun staunt man dann doch ein bisschen, was aus diesem Angebot an Wissensskala geworden ist. Als ein Freund aus Sidney mir erz\u00e4hlte, dass sein Sohn 500 Kan\u00e4le zur Verf\u00fcgung hat, sprengte das meine Vorstellungskraft und hinterlie\u00df ein wenig Mitleid mit all diesen tausenden von Herumhuschenden, die daf\u00fcr verantwortlich sind, den lustlos Herumzappenden m\u00f6glichst viel zu bieten. Diese alles bisherige Ma\u00df \u00fcberschreitende Scheinwelt hat nun zu einem historischen Treffen zwischen dem Golem und Frankenstein gef\u00fchrt. Nat\u00fcrlich nicht am hellichten Tage, sondern in den dunklen G\u00e4ngen frisch konstruierter Netze bahnt sich das Lichtscheue seine Wanderwege zu den Schachbrettspielen, wo die Geschicke der Menschheit gew\u00fcrfelt werden, aber klar, nicht nur da. Attention, traveller, for it is late. But it is not, not yet too late.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich habe in zwei Welten bzw. 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