{"id":19359,"date":"2024-05-06T08:34:49","date_gmt":"2024-05-06T08:34:49","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=19359"},"modified":"2024-05-06T08:34:49","modified_gmt":"2024-05-06T08:34:49","slug":"unterscheiden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=19359","title":{"rendered":"unterscheiden"},"content":{"rendered":"\n<div style=\"height:0px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1007\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/20240505_171532-1007x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19357\" style=\"width:408px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/20240505_171532-1007x1024.jpg 1007w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/20240505_171532-295x300.jpg 295w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/20240505_171532-768x781.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/20240505_171532-1511x1536.jpg 1511w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/20240505_171532-2015x2048.jpg 2015w\" sizes=\"auto, (max-width: 1007px) 100vw, 1007px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:56px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Kann ich sicher sein, ich meine mir selbst gegen\u00fcber, dass der sogenannte spirituelle oder geistige oder philosophische oder therapeutische &#8222;Weg&#8220; ein anderer ist als das, was wir in Indien &#8222;Maya&#8220; nennen, also das gro\u00dfz\u00fcgig gef\u00e4cherte Feld des Illusion\u00e4ren, oder die oft irrwitzigen Bewegungen innerhalb der Matrix. Nein, kann ich nicht und pl\u00e4diere ja \u00fcberhaupt f\u00fcr das Navigieren im Ungewissen.  Aber dennoch ist es wesentlich, den Kompass intakt zu haben, und ich muss ein gewisses Vertrauen haben in die eingeschlagene Richtung, die uns immer wieder neue Entscheidungen abringt, die sich im Dunkel des Kontemplationsraumes abspielen und g\u00fcnstigerweise irgendwann an die Oberfl\u00e4che gelangen und dort m\u00f6glichst keinen Schaden anrichten. Und gibt es \u00fcberhaupt ein Au\u00dferhalb der Matrix oder der gnadenlos sich neu erfindenden Geschichtenmasse des kollektiven Erz\u00e4hlertums, und gibt es da irgendwo oder irgendwann einen Exit. Es wird zumindest behauptet. Warum wei\u00df man so wenig dar\u00fcber, oder wissen wir schon zuviel davon und es fehlt nur an der M\u00fchseligkeit des Umsetzens. Und wo ist der neue Sitz, von dem aus man das Ganze gelassener betrachten kann und ja, wie ich schon sagte, gar den Erz\u00e4hlfaden loslassen kann, huch, ganz allein, solo nello spazio cosmico, oder eher doch spazio comico? Und schon merkt man mit einigem Verdruss, dass schon das Meiste gesagt ist, und es bleibt nur der kosmische Zipfel, an dem man selber nagt und h\u00e4ngt und weiter reisen will und finden muss, wie. Hat man es im Sich-selber-was vorgaukeln zu etwas gebracht, kann sich das, zumindest eine Weile, gut anf\u00fchlen. Man m\u00fcsste hier &#8222;gut&#8220; definieren, was nat\u00fcrlich Else Lasker-Sch\u00fcler in ihrem Gedicht (gestriger Beitrag) pr\u00e4chtig geschafft hat. Und oben genannter Kosmos erzeugt, wie auch immer das vor sich geht, Situationen oder Erz\u00e4hlungen, von denen man d a s  lernen kann, was man gerade wissen wollte. Was will man \u00fcberhaupt wissen? Es ist au\u00dferordentlich m\u00fchsam, selbst um die Klarheit zu ringen, die man braucht, um der Wanderung d e n Respekt zu erweisen, den sie verdient. Man kann das \u00fcberall tun, um sich selbst und die innere Klarheit ringen, aber ehrlich, man braucht daf\u00fcr sehr viel Zeit. Und meist am Anfang auch eine Ausbildung, damit man zwischen Labyrinth und Kepos unterscheiden lernt. Also doch. <\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kann ich sicher sein, ich meine mir selbst gegen\u00fcber, dass der sogenannte spirituelle oder geistige oder philosophische oder therapeutische &#8222;Weg&#8220; ein anderer ist als das, was wir in Indien &#8222;Maya&#8220; nennen, also das gro\u00dfz\u00fcgig gef\u00e4cherte Feld des Illusion\u00e4ren, oder die oft irrwitzigen Bewegungen innerhalb der Matrix. 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