{"id":19315,"date":"2024-04-30T07:53:03","date_gmt":"2024-04-30T07:53:03","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=19315"},"modified":"2024-04-30T07:53:03","modified_gmt":"2024-04-30T07:53:03","slug":"nicht-koennen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=19315","title":{"rendered":"(nicht) k\u00f6nnen"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"993\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240429_154625-993x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19313\" style=\"width:351px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240429_154625-993x1024.jpg 993w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240429_154625-291x300.jpg 291w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240429_154625-768x792.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240429_154625-1490x1536.jpg 1490w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240429_154625-1987x2048.jpg 1987w\" sizes=\"auto, (max-width: 993px) 100vw, 993px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Innerhalb der Erkenntnis, dass alles, in was wir uns bewegen, schon die erste und letzte Auff\u00fchrung ist, sind das Ausprobieren und Praktizieren durchaus hilfreich, um weitere Richtlinien in Bewegung zu setzen. Man probiert ja nicht nur d a s aus, was man nach eigener Einsch\u00e4tzung k\u00f6nnen k\u00f6nnte, sondern probiert ebenfalls aus, was man eben nicht kann. Man wird dann entweder nicht auf dem Hochseil tanzen, oder doch im Wald joggen gehen, ganz, wie es sich herausstellt, f\u00fcr was man geeignet ist, oder f\u00fcr was nicht. In den Beziehungen scheint sich das Potential des K\u00f6nnens auf denkbar komplexeste Art und Weise zu enth\u00fcllen, und selbst wenn K\u00f6nnen von etwas auf K\u00f6nnen von etwas anderem trifft, oder gar auf \u00e4hnliches K\u00f6nnen, geht es meist nicht reibungslos ab. Auf den k\u00fcnstlichen Theaterb\u00fchnen muss immer Reibung im Mittelpunkt stehen, es geht auch nicht immer gut aus, oft stirbt jemand, wie im nackten Leben, an den Folgen von leise oder laut getroffenen Entscheidungen. Es gibt einerseits schwere Bestrafung f\u00fcr Menschenrechtsverletzungen, andrerseits gibt es Medaillen f\u00fcr \u00e4hnliche Delikte, zum Beispiel im Dienste des Vaterlandes. Worte verlieren ihre Anziehungskraft, weil ihr urspr\u00fcngliches K\u00f6nnen versiegt ist. Ganze Sprachen verschwinden in der Bedeutungslosigkeit. Selbstverst\u00e4ndlich spielen auch die Befindlichkeiten immer eine gr\u00f6\u00dfere Rolle, als man gerne denkt, und nicht jeden Tag kann der faire Zeuge oder die faire Zeugin den Oberfl\u00e4chenstaub pers\u00f6nlicher Emotionen wegpusten, als sei er, der Staub, ein Nichts, mit dem man die Tiefe des dritten Aktes kreiren kann, oder gar neu sch\u00f6pfen. Da hebt sich mein Kopf und sein Inhalt wendet sich den Gr\u00fcnfl\u00e4chen zu, auf denen und aus denen heraus ungeheuer m\u00e4chtige Dinge entstehen, und pl\u00f6tzlich leuchtet es \u00fcberall, und man kann&#8217;s kaum glauben, dass es tats\u00e4chlich mal nicht regnet, w\u00e4hrend in Indien schon die Ventilatoren brummen. Wie, um Himmels Willen, kann man dem Ganzen gerecht werden. Man kann nicht.<\/h5>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Innerhalb der Erkenntnis, dass alles, in was wir uns bewegen, schon die erste und letzte Auff\u00fchrung ist, sind das Ausprobieren und Praktizieren durchaus hilfreich, um weitere Richtlinien in Bewegung zu setzen. 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