{"id":19302,"date":"2024-04-27T08:37:23","date_gmt":"2024-04-27T08:37:23","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=19302"},"modified":"2024-04-27T08:37:23","modified_gmt":"2024-04-27T08:37:23","slug":"zustroemen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=19302","title":{"rendered":"zustr\u00f6men"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1002\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240414_160246-1024x1002.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19290\" style=\"width:348px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240414_160246-1024x1002.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240414_160246-300x294.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240414_160246-768x751.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240414_160246-1536x1503.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240414_160246-2048x2004.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Nun ist es nat\u00fcrlich auch so, dass wir uns t\u00e4glich, st\u00fcndlich und sek\u00fcndlich wandeln, ob wir nun wollen oder nicht, die Zeit nimmt uns mit. Wir werden entweder mit dem Strom mitgerissen, oder lassen uns ein auf das Str\u00f6men, oder schwimmen gegen den Strom, auch das bewusst oder unbewusst. Oder tanzen am Rande entlang und schauen dem Spiel zu, oder machen einen Film dar\u00fcber, oder es gebiert sich ein Lied aus dem Sch\u00e4del. Unentwegt produziert sich das vor uns Stattfindende, durch das wir mit unseren vielen Maschinen herumnavigieren, oder mit F\u00fc\u00dfen und walking sticks undsoweiter. K\u00f6nnen wir noch jemand werden der oder die wir noch nicht sind, und wieweit sind wir gebunden an das, was bereits am Laufen ist, das in fr\u00fchem Kindesalter gefertigte Band, Schicksalspaket genannt, das sich nun aufrollt wie eine Palmbl\u00e4tterweissagung, von der man gar nichts wusste, die nun aber unvermeidlich in Erscheinung tritt. &#8222;Das ist halt passiert&#8220;, sagte der M\u00f6rder im Todestrakt zu Werner Herzog, dem Filmemacher, der in dem Luxus und der Freiheit lebte, \u00fcber Todeskanditaten ein par Streifen drehen zu k\u00f6nnen. Der M\u00f6rder war gebildet, hasste dann irgendwann aber die t\u00f6dliche Arbeitslangeweile und wurde sehr w\u00fctend und brachte drei Menschen um. Die Mutter weinte um den guten Jungen, der war gelassen und wusste, dass da nichts mehr zu \u00e4ndern war, er konnte nur noch auf die Papiere warten und das Exekution Datum. Also wenn wegen dieser radikalen Akzeptanz des Schicksals kein Bedauern mehr Sinn macht, weil man so gehandelt hat und nun die Konsequenz folgt. H\u00e4tte man wirklich anders handeln k\u00f6nnen oder sollen, das wird niemals zu beantworten sein. Zu viele Entscheidungen sind gefallen, und viele fremde Belichtungen haben sich durch unsere Systeme bewegt, sodass selbst dem F\u00fchlen allein nicht zu trauen ist, am besten balanciert es sich in Gespr\u00e4chen. Was wir aus uns gemacht haben aus all dem fremden und vertrauten Angebot der Matrix, das ist die Kultur, die sich fortsetzt: die Bem\u00fchungen, die Bilder und die Worte, und die Wirkung, die wir ohne Unterlass auf die subatomare Ebene haben, und die Resonanz, die von dort auf uns zustr\u00f6mt.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nun ist es nat\u00fcrlich auch so, dass wir uns t\u00e4glich, st\u00fcndlich und sek\u00fcndlich wandeln, ob wir nun wollen oder nicht, die Zeit nimmt uns mit. 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