{"id":19273,"date":"2024-04-23T07:58:20","date_gmt":"2024-04-23T07:58:20","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=19273"},"modified":"2024-04-23T17:36:01","modified_gmt":"2024-04-23T17:36:01","slug":"tag-des-buches","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=19273","title":{"rendered":"Tag des Buches"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"675\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240422_112152-1024x675.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19272\" style=\"width:330px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240422_112152-1024x675.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240422_112152-300x198.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240422_112152-768x506.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240422_112152-1536x1012.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240422_112152.jpg 1964w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">&#8230;und auch das Einst, wenn du es nicht mehr bist<\/h6>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Heute mal ein kleines Photo aus dem Lebensbuch &#8211; zum Tag des Buches, ja. Und noch davor &#8211; die winzige Hand, die schon nach den B\u00fcchern greift, denn bald wird klar, dass sich in den flatternden Bl\u00e4ttern ein Geheimnis versteckt. Ein Mund bewegt sich und dann kommen Worte hervor, die aus diesem Flattern entnommen und entkommen sind, und pl\u00f6tzlich gibt es W\u00e4lder und Pferde und Schl\u00f6sser und Menschen, die mit all dem zu tun haben. Und da lernt man sehr viel, schon fr\u00fch und alleine, und in die Poesiealben schleichen sich tiefe, abgr\u00fcndige S\u00e4tze ein, die sind schon ein Windhauch von dem, wer man sein wird. Denn B\u00fccher gehen vor allem in Resonanz mit dem, was man schon ist. Es muss nur auf irgendeine Weise heraus aus einem. Das k\u00f6nnen B\u00fccher sehr sch\u00f6n aus einem herauslocken. Und hat man mal wieder den Einschr\u00e4nkungstrieb am Laufen, kann man schon mal ein paar von ihnen weg-oder weitergeben, aber zum Weggeben gibt es noch Wichtigeres, zum Beispiel bei den Klamotten. Und wenn sie weiterhin rumstehen, weil man sie ja schon gelesen hat oder nie lesen wird oder schon halb durch war, sie stehen ja nicht im Weg, sondern machen alles noch besser und friedlicher und stiller. Nat\u00fcrlich haben sie sich auch in den Regalen zusammengetan, und liebevoll streift der Blick \u00fcber ihre R\u00fccken. Und wenn einem eines Nachmittags die letzte Zeile von Benn&#8217;s Gedicht nicht einf\u00e4llt, nimmt man den Band heraus und findet es. Nat\u00fcrlich ist das jetzt auch alles im Netz, nein, nicht alles, aber viel. Und doch haben Buchseiten das ganz und gar Unersetzliche in ihrer Ausstrahlung und sind kein nat\u00fcrlicher Feind der k\u00fcnstlichen Fl\u00e4chen. Denn viel \u00e4lter sind sie ja, die B\u00fccher, als diese Neulinge, und Schriftrollen gab es schon bei den \u00c4gyptern vor 5000 Jahren, dann folgten Papyrus und Pergament, aufeinandergelegte und gebundene Bl\u00e4tter, ach ja. Das erste Buch soll im Jahre 1377 gedruckt worden sein, auch nicht schlecht. Und viele von denen, deren geistige M\u00fchen man da stehen hat, sind zwar schon tot, aber wenn man das Buch aufmacht und liest, dann ahnt man was von der Unsterblichkeit des Wortes, denn Sch\u00f6pfung soll angeblich auch so entstanden sein: durch das Wort. Und wie gut ist es doch aufgehoben in den B\u00fcchern!<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230;und auch das Einst, wenn du es nicht mehr bist Heute mal ein kleines Photo aus dem Lebensbuch &#8211; zum Tag des Buches, ja. Und noch davor &#8211; die winzige Hand, die schon nach den B\u00fcchern greift, denn bald wird klar, dass sich in den flatternden Bl\u00e4ttern ein Geheimnis versteckt. 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