{"id":19235,"date":"2024-04-20T08:51:43","date_gmt":"2024-04-20T08:51:43","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=19235"},"modified":"2024-04-20T08:54:11","modified_gmt":"2024-04-20T08:54:11","slug":"allein-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=19235","title":{"rendered":"allein"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2378\" height=\"2378\" src=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240417_113543.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19229\" style=\"width:339px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240417_113543.jpg 2378w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240417_113543-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240417_113543-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240417_113543-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240417_113543-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240417_113543-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240417_113543-2048x2048.jpg 2048w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240417_113543-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240417_113543-500x500.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 2378px) 100vw, 2378px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:48px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Der einfach klingende indische Standardsatz &#8222;akela ana, akela jana&#8220; trifft genau in den Kern der Urangst. Ich komme allein, und ich gehe allein. Dazwischen kann nat\u00fcrlich relatv viel Zeit liegen, der Satz bleibt wahr. Man hat ja lange genug gedacht, Kleinkinder w\u00fcrden herzlich wenig mitkriegen, das hat sich wohl weitgehend ge\u00e4ndert, was unter anderem hei\u00dft, dass ein Kind von Anfang an alleine, also sich selbst ist, auch wenn das von au\u00dfen nicht so aussieht. Dann wird man auch von dieser Obhut entlassen und sp\u00e4ht aus nach den Verb\u00fcndeten. Wieviel Schmerzhaftes gibt es  da von \u00fcberall her sto\u00dfweise zu berichten, von gef\u00e4hrlich gewordenen Bitterkeiten, von Gefangenen unter der B\u00fcrde des Irrsinns, dem scheinbar Unentrittbaren sich beugend. Das Menschsein auf seiner ganz und gar pers\u00f6nlichen Spur, gespiegelt im irrlichternden Labyrinth der Zusammenh\u00e4nge. Gibt es sie wirklich, oder vielmehr, liegen dahinter, also hinter den Verschleierungen, nicht noch weitere Geschichten, in denen wir Einzelnen uns zusammentun, um voneinander z.B. die existierenden Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten zu ergr\u00fcnden, wo ist etwas hell, und wodurch dunkel, warum befinde ich mich in unterschiedlichen Situationen in einer Ferne, oder in einer sp\u00fcrbaren N\u00e4he. &#8222;Walk alone like a rhinocerus&#8220; f\u00e4llt mir da ein, ein Spruch aus dem Khaggavisana Sutta, dem Rhinozerus Sutra. (Unled by others, I have knowledge arisen). Das trifft auf heutige Verh\u00e4ltnisse nicht mehr ganz zu im Sinne, dass es nicht mehr um Einsiedler in fernen Dschungeln oder hochliegenden H\u00f6hlen geht, sondern um verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig bewusste Individuen, die den Zusammenklang zwischen dem Au\u00dfen und dem Innen sch\u00e4tzen und gewillt sind, dem wirklich Unvermeidbaren ins Auge zu sehen. Daher der Anspruch an den Auftritt unter den ordnungsliebenden Fittichen der Navigator:innen.<\/h5>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der einfach klingende indische Standardsatz &#8222;akela ana, akela jana&#8220; trifft genau in den Kern der Urangst. Ich komme allein, und ich gehe allein. Dazwischen kann nat\u00fcrlich relatv viel Zeit liegen, der Satz bleibt wahr. 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