{"id":19112,"date":"2024-04-09T08:01:30","date_gmt":"2024-04-09T08:01:30","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=19112"},"modified":"2024-04-09T09:10:25","modified_gmt":"2024-04-09T09:10:25","slug":"herumgeistern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=19112","title":{"rendered":"herumgeistern"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-19113\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240408_174909-296x300.jpg\" alt=\"\" width=\"278\" height=\"282\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240408_174909-296x300.jpg 296w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240408_174909-768x780.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240408_174909-1009x1024.jpg 1009w\" sizes=\"auto, (max-width: 278px) 100vw, 278px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>Bezogen auf meinen gestrigen Beitrag fiel mir noch auf, dass in dieser Gesellschaft Worte und Begriffe herumgeistern, die, obwohl sehr viele B\u00fcrger:innen vieles haben, doch Angst einfl\u00f6\u00dfen dar\u00fcber, dass das, was man hat, verloren gehen k\u00f6nnte, und kann es ja auch. Das spielt leider der altbekannten Idee, dass weniger mehr sein kann, nicht zu. Die Angst und der Widerstand dagegen, das oft hart Erworbene einschr\u00e4nken zu m\u00fcssen, erlaubt nicht die Freuden der pers\u00f6nlichen Herausforderung, durch ein Weniger R\u00e4ume zu erschlie\u00dfen, durch die wir uns erweitern k\u00f6nnen, einfach dadurch, dass mehr Raum zur Verf\u00fcgung steht. Die Besch\u00e4ftigung mit dem Besitz ist letztendlich auch nur eine der zahlreichen Ablenkungen, die Menschen gerne in Anspruch nehmen, weil es dann viel zu tun gibt, vor allem aber keine Zeit, sich um das Wesentliche zu k\u00fcmmern. Oder einfach mal bei der Frage beginnen, was ich f\u00fcr das Wesentliche halte im Ablauf meiner Lebensweise. Wir alle wollen doch wissen, oder nicht?, was f\u00fcr ein Spiel hier gespielt wird, und vor allem, wo mein Auftritt ist, oder wann findet der eigentlich nicht statt. Und es schadet keineswegs, wenn man sich zuweilen als Staubkorn im irrlichternden Firmament sieht, aber ich bin auch der oder die Einzelne, deren Stimme z\u00e4hlt, wenn z.B. der h\u00e4ssliche Hals des braunen Ungeheuers sich auf die Regierungspl\u00e4tze zubewegt. Aber dann auch: muss ich wirklich\u00a0 all den neuen Herumgeisterworten Glauben schenken, die mir den apokalyptischen Ritt vor die Nase h\u00e4ngen, so, als g\u00e4be es von nun an nur noch das verzweifelte Engerschnallen des G\u00fcrtels. Und ja!, schnalle enger, why not, kann auch Freude machen, gegen den freien Willen ist nichts einzuwenden, man muss nur zu ihm vorgedrungen sein und Erfahrung sammeln, wie man damit umgeht. Wir sind, bei aller zu beklagenden Ohnmacht, doch nicht hilflos und k\u00f6nnen im Umfeld einiges bewirken, was durch den Energieschub bewussten Erkennens stattfinden kann. Nur z\u00f6gernd benutzt man das Wort &#8222;einfach&#8220;, das auch wie alle anderen herumgeistert, ohne jemals erfasst zu werden, aber einfach ist tats\u00e4chlich schon da. Wenn ich dann auch da bin, passt das sehr gut zusammen. Das Komplizierte verdr\u00fcckt sich und l\u00e4sst das Komplexe leuchten, denn es (das gro\u00dfe Es) ist verdammt komplex, das kann und will man nicht leugnen.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Bezogen auf meinen gestrigen Beitrag fiel mir noch auf, dass in dieser Gesellschaft Worte und Begriffe herumgeistern, die, obwohl sehr viele B\u00fcrger:innen vieles haben, doch Angst einfl\u00f6\u00dfen dar\u00fcber, dass das, was man hat, verloren gehen k\u00f6nnte, und kann es ja auch. Das spielt leider der altbekannten Idee, dass weniger mehr sein kann, nicht zu. 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