{"id":19106,"date":"2024-04-08T07:55:58","date_gmt":"2024-04-08T07:55:58","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=19106"},"modified":"2024-04-09T10:39:53","modified_gmt":"2024-04-09T10:39:53","slug":"komfortzone","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=19106","title":{"rendered":"(Komfort)zone"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-19092\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240406_100515-296x300.jpg\" alt=\"\" width=\"296\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240406_100515-296x300.jpg 296w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240406_100515-768x779.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240406_100515-1010x1024.jpg 1010w\" sizes=\"auto, (max-width: 296px) 100vw, 296px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>Mir ist ganz klar, dass man, (Achtung!, hervorquellendes Modewort) heraus muss aus der &#8222;Komfortzone&#8220;, oder sind es eher ganze Zonen, wo man sich h\u00e4uslich eingerichtet und niedergelassen hat, auch wenn man in diesem doch sehr abenteuerlichen Dasein schon mal in der W\u00fcste \u00fcberhaupt kein Einkommen oder irgendeine Form der Sicherheit hatte. Das mit dem Komfort geht schnell. Auf einmal hat ein Mensch alles, was man als dieser Mensch braucht, und nun hei\u00dft es, alles Weitere m\u00f6glichst kreativ zu lenken, damit der Geist im lebendigen Fluss der Ereignisse verankert bleibt. Den stabilisierenden Anker m\u00f6glichst in die atmende Sph\u00e4re geworfen, sodass er seinen Dienst ungehindert aus\u00fcben kann. So sp\u00e4ht das innere Auge zuweilen aus nach Anregung, die erfrischende Erkenntnis verspricht, idealerweise in Richtung verkrusteter Meinung. So hat mich ein Artikel in der &#8222;Zeit&#8220; angeregt, nochmal neu \u00fcber ein Thema nachzudenken, was ich f\u00fcr komfortzonenm\u00e4\u00dfig gekl\u00e4rt hielt. Es war der Artikel einer Frau, die ihren \u00c4rztekittel an den Nagel hing, um radikale Veganerin zu werden. Im Bild tr\u00e4gt sie ein T-Shirt mit der Aufschrift &#8222;Nicht vegan sein ist nicht ok&#8220;. Das mag man sehen, wie man m\u00f6chte, und genau\u00a0 d a s war die Wirkung, die das Wort &#8222;vegan&#8220; schon l\u00e4nger bei mir hat. Vegetarisch ist sonnenklar, aber vegan fand ich jetzt auch immer too much, und eigentlich habe ich nur einen einzigen Menschen getroffen, der auch die Wollpullover und die Lederschuhe gelassen hat. Und nee, nee, meine Wollpullover kommen nicht in die Weitergebt\u00fcte, aber ich habe auch nicht vor, mir neue zu kaufen. Die Frau aus dem Artikel hei\u00dft Raffaela Raab und ist radikale Veganerin. Sie hat heftige Spr\u00fcche drauf und will damit bewusst provozieren, also zum Beispiel: &#8222;Wenn du ein totes Tier kaufst, dann ist die Konsequenz von deinem Konsum, dass jemand einem Tier Gewalt antut. Dann unterst\u00fctzt du Gewalt an Tieren.&#8220; Oder: &#8222;Sie konsumieren hier die Leichenteile von f\u00fchlenden Individuen. Aufgespie\u00dfte Kinder, denen die Kehlen aufgeschlitzt wurden, nur damit ihr ihre K\u00f6rper essen k\u00f6nnt.&#8220;&#8230; Und ist es nicht wahr? Daher f\u00fchren radikale Stimmen, denen ihr Zeug voll am Herzen und im Verstand liegt, im positiven wie im negativen Sinne zu Ergebnissen und Ver\u00e4nderungen. Denn da, wo die Stimmen geh\u00f6rt und verstanden werden, treten Akteure auf, die sich um die Umsetzung k\u00fcmmern. So kann radikaler Einsatz auch zum Guten f\u00fchren. Und ob der Reiz des &#8222;Guten&#8220; bei einem selbst tats\u00e4chlich im Weglassen von Milch und Mozarella liegt?, oder liegt er in der konsequenten Handlung, bzw. der Umsetzung des Verstandenen.<\/h5>\n<section class=\"column column-1 grid-left-0 grid-width-18\">\n<div id=\"block-b9g53da038905826\" class=\"block block-type-content block-fluid-height block-mirrored block-mirroring-b9g53da038905826 block-original-b0n544a623349200\" data-alias=\"Single-Normaler -ontent\">\n<div class=\"block-content\">\n<div class=\"loop\">\n<article id=\"post-22\" class=\"post-22 page type-page status-publish has-post-thumbnail hentry tag-hintergruende author-hb-taster \">\n<div class=\"entry-content\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/article>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"column column-1 grid-left-0 grid-width-18\">\n<div id=\"block-b9g53da038905826\" class=\"block block-type-content block-fluid-height block-mirrored block-mirroring-b9g53da038905826 block-original-b0n544a623349200\" data-alias=\"Single-Normaler -ontent\">\n<div class=\"block-content\">\n<div class=\"loop\">\n<article id=\"post-22\" class=\"post-22 page type-page status-publish has-post-thumbnail hentry tag-hintergruende author-hb-taster \">\n<div class=\"entry-content\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/article>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Mir ist ganz klar, dass man, (Achtung!, hervorquellendes Modewort) heraus muss aus der &#8222;Komfortzone&#8220;, oder sind es eher ganze Zonen, wo man sich h\u00e4uslich eingerichtet und niedergelassen hat, auch wenn man in diesem doch sehr abenteuerlichen Dasein schon mal in der W\u00fcste \u00fcberhaupt kein Einkommen oder irgendeine Form der Sicherheit hatte. 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