{"id":19083,"date":"2024-04-05T08:09:33","date_gmt":"2024-04-05T08:09:33","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=19083"},"modified":"2024-04-05T08:09:33","modified_gmt":"2024-04-05T08:09:33","slug":"armes-zeug","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=19083","title":{"rendered":"armes Zeug"},"content":{"rendered":"<h6><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-19084\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240404_153941-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"270\" height=\"270\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240404_153941-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240404_153941-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240404_153941-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240404_153941-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240404_153941-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240404_153941-500x500.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 270px) 100vw, 270px\" \/><br \/>\nPenthesilea<\/h6>\n<h5>Es konnte ja nicht ausbleiben nach dem ganzen Oscar-Hype \u00fcber den Streifen &#8222;Poor things&#8220;, dass ich irgendwann auch in Kontakt damit komme, allerdings schon beim Trailer dachte, daf\u00fcr bringt mich kein Pferd in ein Kino. Nun war er, der Streifen, bei amazon prime zu sehen, klar, was sind schon 5 Piepen im Angesicht der M\u00f6glichkeit, etwas Hochgepriesenes zu betrachten. Ein durch und durch vertrauensw\u00fcrdiger Freund hatte das abgr\u00fcndige M\u00e4rchenprodukt hei\u00df empfohlen, da muss, dachte ich wohl, irgendwo was dran sein. Eine drastisch emotionslose Dreiviertelstunde schaute ich dem h\u00f6lzernen Herumgeirre der Frau zu, der ihr Frankensteinpapa das Gehirn ihres bei ihrem eigenen Selbstmord \u00fcberlebendes Kind eingepflanzt hatte. Weitere sadistische und sehr m\u00e4nnliche Machtphantasien nahmen ihren Lauf. Das freie, von keinen konventionellen oder psychischen Hemmungen geplagte Erwachsenen-Kind konnte jedem M\u00e4nnertraum gerecht werden und lie\u00df sich kr\u00e4ftig auf alle erdenkliche Weisen durch (pardon) bumsen, eine gewaltige Durchbumserei also in bunter Kinderwelt, und wenn ich es denn richtig verstanden habe, war die gro\u00dfartige Botschaft: gehst du als M\u00e4del durch die Enthemmungsh\u00f6lle und kommst hinten lebend wieder raus, dann kannst du noch \u00c4rztin werden und aus den w\u00fcrdelosen M\u00e4nnerdingern grasfressende Ziegenb\u00f6cke machen. Hatte ich nicht den richtigen, also den dazu passenden Humorhebel angehoben?\u00a0 Da loben so viele Menschen etwas so sehr, und man kann es selber nicht finden, das Lobenswerte, nicht, dass ich mich bem\u00fc\u00dfigt f\u00fchle, den Sinn der Oscarnominierungen zu ergr\u00fcnden. Nein, ich war ganz allein mit meiner Meinung, oder soll ich es Wahrnehmung nennen. Und so soll&#8217;s auch weiterhin bleiben, eben wenn es nicht anders geht, und es klaffen ja die Geschm\u00e4cker nicht immer so heftig auseinander. Punkt.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Penthesilea Es konnte ja nicht ausbleiben nach dem ganzen Oscar-Hype \u00fcber den Streifen &#8222;Poor things&#8220;, dass ich irgendwann auch in Kontakt damit komme, allerdings schon beim Trailer dachte, daf\u00fcr bringt mich kein Pferd in ein Kino. 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