{"id":19027,"date":"2024-03-30T10:04:56","date_gmt":"2024-03-30T10:04:56","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=19027"},"modified":"2024-03-30T18:05:11","modified_gmt":"2024-03-30T18:05:11","slug":"radikal-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=19027","title":{"rendered":"radikal"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-19028\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/20240330_075518-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"282\" height=\"282\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/20240330_075518-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/20240330_075518-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/20240330_075518-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/20240330_075518-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/20240330_075518-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/20240330_075518-500x500.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 282px) 100vw, 282px\" \/><\/p>\n<h5>Nat\u00fcrlich mussten wir auch ausgerechnet am Ostersamstag einkaufen gehen. Der (Bio)Laden war so voll, dass man sofort wieder die Flucht ergreifen, beziehungsweise sich auf die schlichteste Version des Gebrauchten konzentrieren wollte. Mit einer befreundeten Buddhistin, ebenfalls unterwegs gegen das Verhungern, kam es zu einem Austausch \u00fcber die Auferstehung. Und klar, wenn man an Reinkarnation glaubt, kann man das auch als eine Art Auferstehung sehen, obwohl man selten Tote von ihrem Lager hat aufstehen sehen. Dann kann es symbolisch gedeutet werden, und viele wissensschwangere Deutungshoheiten waren und sind noch immer bereit, ihren Deutungshunger mit dem uralten Material zu s\u00e4ttigen. Auch ich, behaftet mit gr\u00fcndlichem Unwissen, was die biblischen Geschichten betrifft, habe trotzdem ein Angebot an Lieblingsanekdoten und Lieblingsemp\u00f6rungen auf Lager, wenn der meist tr\u00fcbsinnige Karfreitag wieder die Gruselgeschichte des Leidensmannes einl\u00e4utet. Sofort denke ich an Kaschmir, und wie sie (seine Freunde) ihn dorthin gebracht haben, wo heute noch sein Totenhemd liegt, und er von den Hindus als Krishna, der Gott der Liebe, erkannt wurde und viele Jahre dort noch Sch\u00f6nes erlebt hat.\u00a0 Was mich immer aufs Neue nerven kann ist die Behauptung, er h\u00e4tte alle S\u00fcnden und Schmerzen auf sich genommen, dabei haben d i e deutlich zugenommen, und\u00a0 die v\u00f6llige Bereitschaft zur Selbstt\u00e4uschung kann da der Illusion nicht mehr entgegenwirken. Das Annageln des menschlichen Fleisches an Holz ist eine gr\u00e4ssliche Folter, und derartige Strafen werden weiterhin t\u00e4glich verh\u00e4ngt, und verh\u00e4ngt soll auch der Blick von Gl\u00e4ubigen bleiben. Denn h\u00f6ren sie nicht auf, das Zeug zu glauben oder einen heiligen Sinn hineinzulegen, dann sind sie kontrollierbarer, was m\u00fchelos zu weiterem Missbrauch f\u00fchrt. Schon wendet sich das vergilbte Blatt der Religionen und zeigt die raschelnden Leerseiten. Ob die angebetete k\u00fcnstliche Intelligenz wirklich das schmerzfreie Paradies erschaffen kann, ist eher unwahrscheinlich. Vielleicht ist es Zeit, Level 11 ins Auge zu fassen, wo es um das radikalste aller Geheimnisse geht. Wo auch immer man hinschaut: da ist es. Auch im Sahara-Staub.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nat\u00fcrlich mussten wir auch ausgerechnet am Ostersamstag einkaufen gehen. Der (Bio)Laden war so voll, dass man sofort wieder die Flucht ergreifen, beziehungsweise sich auf die schlichteste Version des Gebrauchten konzentrieren wollte. Mit einer befreundeten Buddhistin, ebenfalls unterwegs gegen das Verhungern, kam es zu einem Austausch \u00fcber die Auferstehung. 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