{"id":18973,"date":"2024-03-22T09:37:42","date_gmt":"2024-03-22T09:37:42","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=18973"},"modified":"2024-03-25T12:13:36","modified_gmt":"2024-03-25T12:13:36","slug":"fuettern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=18973","title":{"rendered":"f\u00fcttern"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-18947\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/20240321_093150-247x300.jpg\" alt=\"\" width=\"247\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/20240321_093150-247x300.jpg 247w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/20240321_093150-768x934.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/20240321_093150-842x1024.jpg 842w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/20240321_093150.jpg 1959w\" sizes=\"auto, (max-width: 247px) 100vw, 247px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>Seit mir das Ausma\u00df der weltweiten Maschinenf\u00fctterung etwas klarer wurde, ich meine durch eigene Kontemplationen, benutze ich die h\u00f6chstpers\u00f6nliche Aufmerksamkeit in Richtung Futtertrog f\u00fcr mich. Nat\u00fcrlich muss man sich ungeheuer viel geistige Materie im wahrsten Sinne des Wortes einverleiben, denn alles, was da hereingelassen wird, bestimmt auf geradezu unheimliche und kaum nachweisbare Weise die Gangart meines Lebensstils. Na ja, man kann schon bei sich und in eingeschr\u00e4nktem Sinne auch bei Anderen wahrnehmen, was da jeweils an Information und Eigenarbeit gekocht, gestrickt und gebildet wurde. Aber mit dem rasanten Aufschwung der k\u00fcnstlichen Intelligenz erh\u00f6ht sich das Spannungsfeld der Kulturen und \u00fcberhaupt der menschlichen Verbindungen. Schon kann man sich einerseits als auffallend hinterherhinkend erfahren, wenn man z.B. noch gar nicht entschieden hat, ob das Verst\u00e4ndnis der Funktionen von chatgpt mir unerl\u00e4sslich erscheint, weil ich sonst Wesentliches in meiner Entwicklung verpassen k\u00f6nnte. Allerdings bestimme ich (immer noch, oder schon nicht mehr?), in welche Richtung ich mein Potential entfalten m\u00f6chte, und noch sehe ich nicht wirklich eine mir gesetzte Grenze. Aber sie formiert sich. Denn die Frage steht schon \u00fcberall im Raum, n\u00e4mlich was genau die Maschine mit den gef\u00fctterten Menschengehirninhalten anfangen wird, da kein moralischer Hemmschuh zu erwarten ist. W\u00fcrde man also (z.B.) penibel darauf achten, von einem als wertvoll definiertes Gedankengut hinein zu geben in die kalte Empf\u00e4nglichkeit, und w\u00fcrde dann bitten, einen Plan zu erstellen, wie man am besten an den Kohinoor Diamanten herank\u00e4me, ob das dann einfach gel\u00f6st werden k\u00f6nnte. Nein, k\u00f6nnte es sicherlich noch nicht, denn auch kriminelle Informationen m\u00fcssten dabei sein, also ganz viel breite Wissensgebiete, damit sich der Bot das notwendige Material herbeisammeln k\u00f6nnte. Wie dem auch sei, man stolpert hinein ins naive Phantasialand, wo es auch schon zu d\u00e4mmern beginnt wie \u00fcberall in den experimentierfreudigen Laboratorien, wo man sich auf den gewaltigen Entmenschlichkeitsprozess vorbereitet. In der gleichzeitigen Gegenbewegung bl\u00fcht das Thema: Mensch. Es ist nichts einzuwenden gegen ein nochmaliges gr\u00fcndliches Umschauen, ob wir wohl verstanden haben, um was es da geht. Man kann die gro\u00dfen Bewegungen genauso wenig aufhalten, wie man Oppenheimer nicht aufhalten konnte, als er mit seiner kleinen Bombe im Auto in Richtung Vernichtung fuhr, Zeilen der Bhagavad Gita auf den Lippen. Aber sich selbst kann man noch lenken, und zuweilen z\u00e4hlt jede einzelne Stimme.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Seit mir das Ausma\u00df der weltweiten Maschinenf\u00fctterung etwas klarer wurde, ich meine durch eigene Kontemplationen, benutze ich die h\u00f6chstpers\u00f6nliche Aufmerksamkeit in Richtung Futtertrog f\u00fcr mich. 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