{"id":18924,"date":"2024-03-19T09:09:00","date_gmt":"2024-03-19T09:09:00","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=18924"},"modified":"2024-03-19T09:13:16","modified_gmt":"2024-03-19T09:13:16","slug":"mensch-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=18924","title":{"rendered":"Mensch sein"},"content":{"rendered":"<h6><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-18925\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/20240315_111851-300x294.jpg\" alt=\"\" width=\"276\" height=\"270\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/20240315_111851-300x294.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/20240315_111851-768x751.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/20240315_111851-1024x1002.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 276px) 100vw, 276px\" \/><br \/>\nAnkunft des Unw\u00e4gbaren<\/h6>\n<h5>Es kann einen doch immer wieder in Erstaunen versetzen, dass wir Menschen von unseren Anf\u00e4ngen an vor allem zwei Optionen zur Verf\u00fcgung haben, dieses Leben zu leben, beinahe h\u00e4tte ich &#8222;absolvieren&#8220; gesagt, was genau diese Optionen ausdr\u00fcckt. Das hei\u00dft, ich begreife zum einen das Leben als etwas, das irgendwie geleistet werden muss, meist ausgerichtet auf gesellschaftliche Vorstellungen und gem\u00e4\u00df der jeweils vorhandenen Ordnungsgef\u00fcge, also Schulung, Heirat, Kinder, und vor allem das Geldverdienen, damit die gewaltige Sch\u00f6pfung und ihre Bed\u00fcrfnisquellen voranbewegt werden k\u00f6nnen. Oder zum anderen komme ich irgendwann in Kontakt mit der ebenfalls herausfordernden Idee, dass ich Gestalter:in und Beweger:in meines Erdendaseins bin und folglich irgendwann die enorme B\u00fcrde des Menschseins auf mich nehmen will und dann auch muss, wenn die Sache mal in eine klar eingeschlagene Richtung l\u00e4uft. Vor allem in den letzten Jahren kommt es mir (erneut) so vor, als w\u00fcrde sich das &#8222;Menschsein&#8220; an sich in der Tat, also in der Umsetzung, als die wirkliche Kunst erweisen, die sich zu erwerben wirklich lohnt. Jetzt nicht im Sinne eines zu erhaltenden Lohnes, sondern wenn einem der Erdaufenthalt nur lebenswert erscheint, wenn man so viel wie m\u00f6glich von sich selbst versteht, also das Auge von au\u00dferhalb auf sich richten und sich selbst einsch\u00e4tzen kann. In Indien habe ich einmal ein Bild von Shiva in seiner Funktion als Yogi betrachtet, auf dem man sehen konnte, wie sich aus der Stirn das dritte Auge l\u00f6st wie an einer dehnbaren Schnur, sodass es sich von au\u00dfen umdrehen und sich selbst betrachten kann. Nun merkt man unterwegs, dass man die eine oder andere Stra\u00dfe eingeschlagen hat, wobei Bewertungen der Lebensstile hier keinerlei Rolle spielen, denn \u00fcberall gelten letztendlich dieselben Gesetze. Aber was auch immer ich selbst w\u00e4hle, da muss ich meine Aufmerksamkeit erh\u00f6hen und lernf\u00e4hig sein in Kontakt mit dem Ungestalteten, f\u00fcr das ich Verantwortung trage. Durch die unz\u00e4hligen inneren Entscheidungen entwickelt sich mein Menschsein, und vor allem i c h muss mit der Person umgehen k\u00f6nnen, die ich aus mir gemacht habe. Ein gro\u00dfes Gl\u00fcck, wenn man sich einigerma\u00dfen redlich durchgeackert hat und gespannt ist auf das, was noch des Weges kommt und keinerlei Sicherheit bietet, und ob ich mich darauf verlassen kann, das alles f\u00fcr mich und die Anderen in bestem Sinne zu handhaben.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ankunft des Unw\u00e4gbaren Es kann einen doch immer wieder in Erstaunen versetzen, dass wir Menschen von unseren Anf\u00e4ngen an vor allem zwei Optionen zur Verf\u00fcgung haben, dieses Leben zu leben, beinahe h\u00e4tte ich &#8222;absolvieren&#8220; gesagt, was genau diese Optionen ausdr\u00fcckt. 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