{"id":18794,"date":"2024-03-02T09:02:57","date_gmt":"2024-03-02T09:02:57","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=18794"},"modified":"2024-03-02T09:02:57","modified_gmt":"2024-03-02T09:02:57","slug":"themen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=18794","title":{"rendered":"Themen"},"content":{"rendered":"<h1><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-18795\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/20240302_092210-300x300.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/20240302_092210-300x300.png 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/20240302_092210-150x150.png 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/20240302_092210-768x766.png 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/20240302_092210-365x365.png 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/20240302_092210-500x500.png 500w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/20240302_092210.png 968w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/h1>\n<h5>Einmal hatten wir einen Gast, der mich drei Minuten nach seiner Ankunft interessiert fragte, was denn gerade so meine Themen seien. Es wurde ein g\u00e4ngiger Scherz in unserer Community, wo es auch den Scherz gibt, dass hinter jedem Witz der Tod lauert. Gut, in Themen muss nicht immer der Tod lauern, aber h\u00e4ufig l\u00e4sst sich auch das nicht vermeiden. Ist der sich anbahnende oder bereits stattfindende Hungertod im Gazastreifen mein Thema? Ich w\u00fcrde die innere Notwendigkeit, mit der ich mediale Berichte aufnehme, eher einen Volltreffer im moralischen Morast nennen. Das direkte Grauen ist so gro\u00df, dass, zumindest f\u00fcr einen Moment der menschlichen Wahrnehmungsf\u00e4higkeit, die Hintergr\u00fcnde verblassen. Solange der Mensch dem sichtlich Unmenschlichen ausgeliefert bleibt, wird irgendwann das Menschsein in den Vordergrund treten, in der Form der Ohnmacht, der Trauer, des Schreckens, der Hilflosigkeit. Manchmal erscheinen die Themen sehr getrennt voneinander, flie\u00dfen dann aber wieder zusammen und erliegen g\u00fcnstigerweise dem n\u00fcchternen Auge und der vern\u00fcnftigen Urteilskraft. Vern\u00fcnftig ist auch, bei seinem oder ihrem Leisten zu bleiben, wenn sich eins der Themen darum dreht, welchen Beitrag ich tats\u00e4chlich leisten kann, anstatt nur neben dem Schachbrett zu sitzen und Meinungen abzusondern \u00fcber das Spiel. Dann doch lieber d a s, was ich kann, auch tun. Am besten, so scheint mir, ist es, auf dem Weg der Selbsterkenntnis nicht locker zu lassen, also nicht so schnell zu erm\u00fcden. Denn ich denke, wenn mir die Komplexit\u00e4t meines eigenen Systems, beziehungsweise meines Seins, klarer bis kristallklar wird, dann ergibt sich, ganz lebendig und sehr flexibel ein Gesamtbild, welches d a s, was ich bew\u00e4ltigen kann, f\u00fcr mich zusammenfasst. Es enth\u00e4lt die Dosis an Themen, mit denen ich mich im Innersten verbunden f\u00fchle und die etwas zu tun haben mit dem pers\u00f6nlichen Ma\u00df meiner Menschlichkeit.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einmal hatten wir einen Gast, der mich drei Minuten nach seiner Ankunft interessiert fragte, was denn gerade so meine Themen seien. Es wurde ein g\u00e4ngiger Scherz in unserer Community, wo es auch den Scherz gibt, dass hinter jedem Witz der Tod lauert. 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