{"id":1874,"date":"2017-01-24T05:09:28","date_gmt":"2017-01-24T05:09:28","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=1874"},"modified":"2017-01-24T05:09:28","modified_gmt":"2017-01-24T05:09:28","slug":"geisterbefragung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=1874","title":{"rendered":"Geisterbefragung"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1881\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/20170123_1241011-300x268.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"268\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/20170123_1241011-300x268.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/20170123_1241011.jpg 539w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>**************************************************************************************************************************************************************************************************************************<\/p>\n<p>Heute frueh war ich mir sicher, dass ich d i e s e n (folgenden und gestern geshriebenen) Beitrag nicht veroeffentlichen werde, denn einerseits waren am Abend alle Unannehmlichkeiten behoben, andrerseits tauchte in mir die Frage auf, wieviel von dieser Art &#8222;Ichen&#8220; ich noetig finde. Jetzt, zurueck in der immer doch verhaeltnismaessigen Ausgeglichenheit, erlaube ich mir mit etwas mehr heiterem Sinn meine zwei Gruebeleinheitsbefindlichkeiten&#8230;ich lebe ja in guter Freundschaft mit meinem Geist&#8230;<\/p>\n<p>************************************************************************************************************************************************************************************************************************<\/p>\n<p>&#8230;.also&#8230;zurueck zur Geisterbefragung&#8230;..<\/p>\n<p>Ja, ja, das gibt\u2019s (noch), zB ganz offen sichtbar am Rande des Wassers da unten. Es passt irgendwie gut zu meiner Nacht im neuen Heim, Gut, ich kann jede H\u00f6hle wohnlich gestalten, ausserdem wohne ich gar nicht in einer H\u00f6hele, sondern in einem angenehmen Zimmer mit attached bathroom, und oben die ger\u00e4umige Terasse direkt \u00fcber dem See. Nachts aber dann: nicht klopf klopf, der Geist, sondern tropf tropf&#8230;..tropf tropf&#8230;. Licht an! Da sehe ich, dass von irgendeinem Oben Wasser f\u00f6rmlich die Wand hinunterflie\u00dft, schon tropft schwer der benachbarte Vorhang und zwei kleinere Teppiche sind auch vollgesaugt. Mit unruhigem Herzschlag schlafe ich dann doch irgendwann ein und tr\u00e4ume, dass die Familie mir ein anderes Zimmer anbietet. Das ist so vollgestopft mit ihrem Zeug, dass ich fassungslos bin. Ziemlich unfroh komme ich also zur \u00fcblichen Stunde an den See, und vor meinen Augen findet diese Geisterbefragung statt. Ich habe das schon \u00f6fters gesehen. Aus ihrem\u00a0 Dorf sind Angeh\u00f6rige angereist, um durch einen der Ihrigen, der in Trance gehen kann,\u00a0 zB etwas von einem Verstorbeen zu erfahren, wie\u2019s ihm so geht oder ob er was braucht&#8230;Manchmal ist es ein wahnsinnig Gewordener, den sie betrommeln und besingen. \u00d6fters ist auch eine Frau die Betroffene und Mitgeschleppte f\u00fcr dieses Ritual. Eine, die ausgeklinkt ist aus der \u201eParampara\u201c (Traditions)- Zwangsjacke. Da frage ich mich dann meistens, was die Exorzierenden wohl vorher alles mit ihr angestellt haben. Das Universum ist ein emotionsloser Botschafter, bzw. dr\u00fcckt es die vorhandenen Botschaften ziemlich pr\u00e4zise aus. Ich beobachte also meinerseits und einerseits an mir eine noch aktive Anhaftung an den verlassenen Ort, aber andrerseits reizt mich auch zu sehen, wie ich mit der neuen Situation umgehe. Mich interessiert mein Zustand, der beides enth\u00e4lt: Zur\u00fcckgezogenheit und Bereitschaft, mit dem Angesagten ad\u00e4quat umzugehen. Ausserdem wohne ich bei guten Menschen und keinen herzlosen Fremdlingen. Es sind dieselben Besitzer der beiden H\u00e4user. Auch sie sind bestrebt, gute L\u00f6sungen zu finden. Es sind\u00a0 auch nur Unannehmlichkeiten. Man kann und will ja nicht erwarten, dass alles immer flutscht wie das Haar durch die Butter. Wir erinnern uns\u00a0 manchmal im Freundeskreis daran, dass es in manchen L\u00e4ndern (zB Deutschland und Indien) schon \u00fcber 70 Jahre Frieden gibt nach dem letzten Weltkrieg. Aber trotzdem jubelt man sich nicht t\u00e4glich zu, wie gut man\u2019s hat. Dinge wollen bew\u00e4ltigt werden, Anhaftungen wahrgenommen, neue Wege gestaltet. Auf dem Weg zum Sitz gingen mir meine Zeilen durch den Geist, die sich in letzter Zeit schon ein paar Mal gemeldet hatten:<br \/>\nBerge machen schweigsam.<br \/>\nW\u00fcsten machen schweigsam.<br \/>\nMenschen machen schweigsam.<br \/>\nWir k\u00f6nnen froh sein, wenn in dieser<br \/>\nSchweigsamkeit Wesen uns wohlgesinnt sind,<br \/>\nwenn lebendige Lichter brennen.<br \/>\nwenn die Liebe aufgehoben ist vom<br \/>\nStaub ihrer Knechtschaft<br \/>\nund das Herz in sich ruht ohne Fremdheit.<\/p>\n<p>Ja genau&#8230;..wenn das Herz in sich ruht ohne Fremdheit&#8230;&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>************************************************************************************************************************************************************************************************************************** Heute frueh war ich mir sicher, dass ich d i e s e n (folgenden und gestern geshriebenen) Beitrag nicht veroeffentlichen werde, denn einerseits waren am Abend alle Unannehmlichkeiten behoben, andrerseits tauchte in mir die Frage auf, wieviel von dieser Art &#8222;Ichen&#8220; ich noetig finde. 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