{"id":18649,"date":"2024-02-10T09:08:22","date_gmt":"2024-02-10T09:08:22","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=18649"},"modified":"2024-02-13T09:35:24","modified_gmt":"2024-02-13T09:35:24","slug":"anziehen-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=18649","title":{"rendered":"anziehen"},"content":{"rendered":"<div class=\"paragraph paragraph--type--image-text paragraph--view-mode--image-text-layout2 image-left\">\n<div class=\"txt\">\n<div class=\"paragraph--type--infobox paragraph--view-mode--default\">\n<div class=\"clearfix text-formatted field field--name-field-lt-content field--type-text-long field--label-hidden field__item\">\n<h6><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-18652\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/signal-2024-02-09-16-21-09-996-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/signal-2024-02-09-16-21-09-996-225x300.jpg 225w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/signal-2024-02-09-16-21-09-996-768x1024.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/signal-2024-02-09-16-21-09-996.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"b-lazy media__image media__element b-loaded\" title=\"Kazimir Malewitch, 1915, Das schwarze Quadrat, \u00d6l auf Leinwand, 79.5 x 79.5 cm, Tretyakov Gallery, Moscow\" src=\"https:\/\/www.parnass.at\/sites\/default\/files\/styles\/lrbzt\/public\/media\/images\/schwarzesquadrat.jpeg?itok=vpgAgd8G\" alt=\"\" width=\"303\" height=\"303\" \/><br \/>\nYves Saint Laurent \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 Schwarzes Quadrat von Malewitsch<\/h6>\n<h5>Wie erfreulich ist es doch, wenn Herz und Geist (vielleicht sind sie ja eins) leise vor sich hinjubeln, weil etwas ihnen Entsprechendes aufgetaucht ist aus dem Ozean der Erscheinungen. Die beiden Kunstwerke ziehen mich nicht nur an, sondern ich finde Wesentliches von mir in ihnen verk\u00f6rpert. In einem B\u00fcchlein von Markus Gabriel \u00fcber &#8222;Die Macht der Kunst&#8220; wird Malewitsch und sein schwarzes Quadrat schon im Vorwort erw\u00e4hnt, und zwar, dass er es in Moskau absichtlich hoch in den sogenannten &#8222;Herrgottswinkel&#8220; geh\u00e4ngt hatte, also &#8222;dem Ort, der in einem traditionellen russischen Raum den Ikonen zugedacht ist.&#8220;Es gilt als Bekenntnis und als Provokation, was es von jedem anderen beliebigen schwarzen Quadrat auszeichnet. Als Kunst eben, weil Kunst &#8222;behauptet&#8220; in ihrer &#8222;radikalen Autonomie.&#8220; Das Gewand von Yves Saint Laurent entspricht diesen Kriterien aus meiner Sicht ebenfalls, auch wenn die M\u00f6glichkeit des Erwerbes dieser Werke in galaktischen Weiten liegt. Muss auch nicht erwerbbar sein, denn man ist ja auch pers\u00f6nlich mit Anziehen und Farbe besch\u00e4ftigt und versteht durch sich selbst die Sch\u00f6nheit radikaler Reduktion. Der Kult, der z.B. in Filmen mit Kleidung betrieben wird, kann wohl unterhaltsam sein, hat aber nichts zu tun mit dem kontemplativen Blick, mit dem man zu ersinnen sucht, als wer man heute aufsteht, bevor man zur Gewandung greift. Auch muss es nicht t\u00e4glich etwas Anderes sein, nein, es muss lediglich den Klang der Befindlichkeit unterst\u00fctzen. Das Bild von Yves Saint Laurent kam aus Paris, wo die K\u00fcnstlerin Henrike Robert (Vermittlung und \u00d6ffentlichkeitsarbeit im (exzellenten) Museum Abteiberg, M\u00f6nchengladbach) ihre Nichte, die Ausstellung von Mark Rothko und den Poeten Jochen Winter besucht hat. Das alles f\u00fcgt sich vortrefflich zusammen und erlaubt es einem, auf bemerkenswerte Sch\u00f6pfungsprozesse hinzuzweisen.<\/h5>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Yves Saint Laurent \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 Schwarzes Quadrat von Malewitsch Wie erfreulich ist es doch, wenn Herz und Geist (vielleicht sind sie ja eins) leise vor sich hinjubeln, weil etwas ihnen Entsprechendes aufgetaucht ist aus dem Ozean der Erscheinungen. 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