{"id":18616,"date":"2024-02-16T09:09:59","date_gmt":"2024-02-16T09:09:59","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=18616"},"modified":"2024-02-17T12:07:06","modified_gmt":"2024-02-17T12:07:06","slug":"bewegen-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=18616","title":{"rendered":"bewegen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-18706\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/20240216_092007-204x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"441\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/20240216_092007-204x300.jpg 204w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/20240216_092007-768x1132.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/20240216_092007-695x1024.jpg 695w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<h5>Die Annahme, dass es in der Welt eine gemeinsame &#8222;Wirklichkeit&#8220; dadurch gibt, dass jedes lebende Individuum die eigene Wirklichkeit also solche wahrnimmt, kommt mir plausibel vor. Und tats\u00e4chlich ist es die Freiheit des Blickes, mit der wir etwas anschauen oder wie wir mit dem Gesehenen umgehen. Dadurch entstehen Konsequenzen und Ergebnisse, die meist im Stillen ablaufen, aber doch Wirkung haben auf das Umfeld. Ich kam noch einmal auf diesen Gedanken durch das Bild oben, das eines der Bilder ist, die gerade bei mir durch meine Liebe zu Asche entstehen. Denn ich muss es ja selbst verstehen oder durch die Betrachtung belichten.\u00a0 H\u00e4tte ich die Aschenseite nach unten gelegt, w\u00e4re es sofort geeignet f\u00fcr die Vorstellung eines Gequ\u00e4lten, der zur\u00fccksinkt ins Erdreich. Ich habe darin jedoch von Anfang an ein Wesen gesehen, das sich herausbewegt aus der Asche, und obwohl ich keine Anh\u00e4nglichkeit an Engel mehr hege, sehe ich sie, die Wesen, doch als befl\u00fcgelt, auch wenn gerade aus dieser Art der Befl\u00fcgelung der Weltschmerz entsteht, bzw. entstehen kann. Der Weltschmerz hat auch seine Wirklichkeit und rinnt durch die Adern wie dunkles Blut. Der Schmerz kann fassen, was sonst nicht zu fassen w\u00e4re. Wirklichkeit ist seine Sprache, genauso wie sie die Sprache\u00a0 des Hellh\u00f6rigen ist. \u00dcberhaupt: wenn man sich schult im Verst\u00e4ndnis von dem, was man wahrnimmt, sodass man wenigstens dem ganz pers\u00f6nlichen Schauen Vertrauen schenken kann, das ist hilfreich. In diesem Prozess wird man automatisch verantwortlich f\u00fcr das, was uns verbindet. Denn je klarer mir meine eigene Wahrnehmung\u00a0 (bei gleichzeitiger Offenheit) ist, desto freier kann ich mich im Umgang mit anderen Wahrnehmungen (und Meinungen) bewegen.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Annahme, dass es in der Welt eine gemeinsame &#8222;Wirklichkeit&#8220; dadurch gibt, dass jedes lebende Individuum die eigene Wirklichkeit also solche wahrnimmt, kommt mir plausibel vor. Und tats\u00e4chlich ist es die Freiheit des Blickes, mit der wir etwas anschauen oder wie wir mit dem Gesehenen umgehen. Dadurch entstehen Konsequenzen und Ergebnisse, die meist im Stillen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-18616","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18616","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18616"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18616\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18716,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18616\/revisions\/18716"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18616"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=18616"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=18616"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}