{"id":18475,"date":"2024-01-10T08:55:37","date_gmt":"2024-01-10T08:55:37","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=18475"},"modified":"2024-01-10T08:57:02","modified_gmt":"2024-01-10T08:57:02","slug":"peace","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=18475","title":{"rendered":"peace"},"content":{"rendered":"<h1><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-18476\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/20240109_141750-209x300.jpg\" alt=\"\" width=\"270\" height=\"387\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/20240109_141750-209x300.jpg 209w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/20240109_141750.jpg 241w\" sizes=\"auto, (max-width: 270px) 100vw, 270px\" \/><\/h1>\n<h5>In der &#8222;Zeit&#8220; stand ein Artikel (von Peter Neumann) \u00fcber Immanuel Kant und seinen unerm\u00fcdlichen Einsatz f\u00fcr\u00a0 Weltfrieden. Der Satz des Artikelautors, dass &#8222;die friedlichste \u00c4ra der Menschheit vorbei ist&#8220;, blieb bei mir h\u00e4ngen. Ich geh\u00f6re zu den denkbar dankbarsten Huldigerinnen des Friedens und habe nicht nur in den Sixties unz\u00e4hlige Male die gespreizten Finger erhoben und auf Weltb\u00fchnen mit dem Living Theater darum gerungen, nicht nur zu verstehen, sondern auch zu vermitteln, wie und wodurch &#8222;peace&#8220; denn tats\u00e4chlich zustande kommen kann oder k\u00f6nnte, und als Truppe haben wir zwar daf\u00fcr gek\u00e4mpft, aber eben das Wort &#8222;k\u00e4mpfen&#8220; sagt schon alles. Die Zeit war geeignet f\u00fcr wilde Durchbr\u00fcche, die zwar reflektiert wurden, aber doch eher so intensiv gelebt, dass die, die nicht bei den neuen Str\u00f6men zumindest anwesend waren, auch sp\u00e4ter nicht wirklich dar\u00fcber berichten konnten. Nat\u00fcrlich gibt es immer \u00dcberlebende, und so bin ich eine \u00dcberlebende des aktiven Friedensprozesses. Und nun ist die (auch von Unheimlichem bev\u00f6lkerte) Friedenszeit auf einmal zu Ende, und neue Kriege bewegen sich in Hautn\u00e4he. Doch &#8222;sapere aude&#8220; ist immer noch hochaktuell, denn wir (wer immer das ist) hatten die Freiheit und den Mut, uns unseres Verstandes zu bedienen, und leben nun mit dem Resultat unserer jeweiligen Entscheidungen. Wir haben gesehen, dass der gro\u00dfe Gedankenbrei der Weltgemeinschaft seine eigenen Rhythmen und Gesetze und Rezepte hervorbringt, und das Ganze dr\u00e4ngt sich durch das Sieb des Aufnehmbaren. Und was da durchkommt, ist nie als Ganzes erkennbar, weil es das Lebendige selbst ist, das es zum Durchsetzen dr\u00e4ngt. Wenn einmal etwas sich angemeldet hat, will es nicht gleich wieder vertrieben werden. Und nicht alles, was durchkommt, ist friedensbereit, Und wie hoch ist sie \u00fcberhaupt, diese Friedensbereitschaft. Und wo ist dieser tiefe Friedenswille (auch in Wohn-und Schlafzimmern) zu finden? Oder muss man ihn im Labyrinth der H\u00f6lle suchen gehen?<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der &#8222;Zeit&#8220; stand ein Artikel (von Peter Neumann) \u00fcber Immanuel Kant und seinen unerm\u00fcdlichen Einsatz f\u00fcr\u00a0 Weltfrieden. Der Satz des Artikelautors, dass &#8222;die friedlichste \u00c4ra der Menschheit vorbei ist&#8220;, blieb bei mir h\u00e4ngen. 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