{"id":18018,"date":"2023-10-20T08:44:26","date_gmt":"2023-10-20T08:44:26","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=18018"},"modified":"2023-10-20T08:44:26","modified_gmt":"2023-10-20T08:44:26","slug":"zart-besaitet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=18018","title":{"rendered":"zart besaitet"},"content":{"rendered":"<h1><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-18015\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/20231020_095412-300x187.jpg\" alt=\"\" width=\"404\" height=\"252\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/20231020_095412-300x187.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/20231020_095412-768x480.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/20231020_095412-1024x640.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 404px) 100vw, 404px\" \/><\/h1>\n<h5>Was f\u00fcr zartbesaitete, gleicherma\u00dfen empfindliche und empfindsame Gesch\u00f6pfe wir doch sind. Das k\u00f6nnte man allerdings auch \u00fcber Tiere und Pflanzen sagen, obwohl\u00a0 unter ihnen auch nicht alle zartbesaitet sind. Sie sind argloser, weil sie kein Bewusstsein haben, das eingreifen kann in die sich unter und mit Menschen gestaltende Geschichte, auf allerlei Palmbl\u00e4ttern dokumentiert und reflektiert, und die immer wieder genau d a ersch\u00fcttert, wo man mit dem Erwachen des Menschen aus der Gruft seiner Untaten nicht mehr rechnen kann und m\u00f6chte. Und so bricht das fremde, aber auch das eigene Leid immer mal wieder bei uns ein, flutet \u00fcber uns hinweg und verhilft zu tieferen Ebenen der Stille, des Schweigens, der Worte. Die Ohnmacht schmerzt, und es schmerzt das Entweichen oder Verschwinden\u00a0 des Sommers, der anderen Kulturen durch Kriege und Feindseligkeit, der relativen Zeit als ein Phantom, das es bei aller Pr\u00e4zision der Darstellung in Wirklichkeit gar nicht gibt. Zur\u00fcck also, zur\u00fcck in die Haupth\u00f6hle. Das geht am besten \u00fcber das Auge. Mit d e m f\u00fchlt man sich durch, da es ja sieht, man ist sozusagen\u00a0 gleichzeitig Eremit:in und Laterne. Jetzt kommt es darauf an, mit wem ich dort zusammentreffe, und da ist er, der ganze Spielzeugladen, oder wer&#8217;s gern dunkler m\u00f6chte, dort sind H\u00f6llenglut und Himmelreich, wo auch Luzifer und Gott am Schachbrett sitzen und sich erfreuen an einem anregenden Gegen\u00fcber. Es w\u00e4re albern, wenn das, was wir so gern &#8222;g\u00f6ttlich&#8220;nennen, nicht auch noch was dazulernen k\u00f6nnte und wollte. Aber immer, wenn dann so eine eher traurige, gedankenverlorene Zeit vor\u00fcberzieht, da m\u00f6chte man gerne, dass ein\/e\u00a0 alles tief Erfassende\/r einem das Kinn hochhebt und fragt: und du, wie geht es denn dir? Und man braucht nur die Kinder, irgendwelche irgendwo, sorgf\u00e4ltig betrachten, und man sieht sich selbst und, erf\u00fcllt von Mitgef\u00fchl, setzt man Fu\u00df in den Sandkasten der Welt.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was f\u00fcr zartbesaitete, gleicherma\u00dfen empfindliche und empfindsame Gesch\u00f6pfe wir doch sind. Das k\u00f6nnte man allerdings auch \u00fcber Tiere und Pflanzen sagen, obwohl\u00a0 unter ihnen auch nicht alle zartbesaitet sind. 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