{"id":17970,"date":"2023-10-10T08:00:40","date_gmt":"2023-10-10T08:00:40","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=17970"},"modified":"2023-10-10T08:08:42","modified_gmt":"2023-10-10T08:08:42","slug":"17970","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=17970","title":{"rendered":"annehmen"},"content":{"rendered":"<h6><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-17971\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/20231010_091352-221x300.jpg\" alt=\"\" width=\"221\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/20231010_091352-221x300.jpg 221w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/20231010_091352-768x1045.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/20231010_091352-753x1024.jpg 753w\" sizes=\"auto, (max-width: 221px) 100vw, 221px\" \/><\/h6>\n<h5>Gerade f\u00e4llt mir auf, dass dieser Satz, den ich gestern aus meiner Wortschatzsammlung zusammenf\u00fcgte, auf ganz verschiedene Weise verstanden werden kann. Wenn man also das Nichtsein in der physischen Welt als den Tod sieht, also das Aufh\u00f6ren des Seins, wie wir es kennen, dann meinen die Worte einerseits, dass etwas sich weiterbewegt. Und angeblich geht nichts verloren von der geistigen Substanz, die den K\u00f6rper verl\u00e4sst und von der es das Ger\u00fccht gibt, man k\u00f6nne sie messen, die dann im Irgendwo andockt an etwas ihr Gem\u00e4\u00dfes. Ich versuche zur Zeit, die Z\u00fcgel der Gedanken da etwas locker zu lassen, und gewiss k\u00f6nnen betsimmte Ideen und Konzepte die Angst nehmen vor dem g\u00e4nzlich Unbekannten (dem Tod), dem wir beim Sterben gegen\u00fcberstehen (werden). Dann gibt es andrerseits auch die\u00a0 Seinsfrage in der k\u00f6rperlichen Welt, vielmehr die M\u00f6glichkeit des Nicht-Seins, wie man es von Hamlets Verzweiflungsschrei her kennt. Und wessen Auge ist schon so geschult, dass es in den Wirren und Wogen des Menschheitsgedr\u00e4nges unterscheiden kann zwischen denen, denen es gelungen ist, zum Kernpunkt oder der Quelle des Daseins vorzudringen, und wem nicht. Ob ich mich also dem Lebendigen oder dem Toten verpflichtet f\u00fchle, ist in erster Linie meine eigene Verantwortung, obwohl man an den Kriterien nicht so einfach vorbeischliddern kann. Wenn man einmal keinen Meister mehr \u00fcber oder vor oder neben oder unter sich hat, wird das Abenteuer umso komplexer. Wie dankbar man doch sein kann, wenn gen\u00fcgend Zeit und Raum zur Verf\u00fcgung stehen, um zu beobachten, aus welchem Holz man eigentlich geschnitzt\u00a0 ist und wieweit der Kern sich eignet f\u00fcr unbegrenzte Lebensdauer. Ich denke, dass unbegrenzt auch sein kann, wenn ich einen langen, geduldigen Blick nach hinten in meinen Lebenskanal (live channel) werfe und es nicht die Worte sind, die sich vorw\u00e4rtsdr\u00e4ngen, sondern in den Mundwinkeln sich eine leise Bewegung zeigt, also ein freundliches Gesinntsein mit dem Schicksal, dem der Geist unbegrenzte Lebensdauer anbietet, die er ja selbst ist.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gerade f\u00e4llt mir auf, dass dieser Satz, den ich gestern aus meiner Wortschatzsammlung zusammenf\u00fcgte, auf ganz verschiedene Weise verstanden werden kann. Wenn man also das Nichtsein in der physischen Welt als den Tod sieht, also das Aufh\u00f6ren des Seins, wie wir es kennen, dann meinen die Worte einerseits, dass etwas sich weiterbewegt. 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