{"id":1796,"date":"2017-01-14T01:49:09","date_gmt":"2017-01-14T01:49:09","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=1796"},"modified":"2017-01-14T01:55:00","modified_gmt":"2017-01-14T01:55:00","slug":"makr-sankranti-drachenfest","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=1796","title":{"rendered":"Makr Sankranti (Drachenfest)"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1798\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/20170113_1407411-211x300.png\" alt=\"\" width=\"211\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/20170113_1407411-211x300.png 211w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/20170113_1407411-768x1091.png 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/20170113_1407411-721x1024.png 721w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/20170113_1407411.png 1062w\" sizes=\"auto, (max-width: 211px) 100vw, 211px\" \/>\u00a0 <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1799\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/20170113_1406321-168x300.png\" alt=\"\" width=\"168\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/20170113_1406321-168x300.png 168w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/20170113_1406321-768x1375.png 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/20170113_1406321-572x1024.png 572w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/20170113_1406321.png 1070w\" sizes=\"auto, (max-width: 168px) 100vw, 168px\" \/><\/p>\n<p>So, p\u00fcnktlich zum 14. Januar haben wir Makr Sankranti, das Drachenfest, einerseits Erntedankfest, und soll auch, da \u201eMakr\u201c Steinbock hei\u00dft und Sankranti \u201e\u00dcbergang\u201c, der \u00dcbergang zu diesem Zeichen sein. Es ist hier aber auch ein gef\u00e4hrlicher Drachen im Spiel, der die Kinder von den Balkonen, D\u00e4chern und Terassen herunterholt oder ihnen mit der als chinesischer Killer bezeichnetetn und verbotenen Glasschnur &#8222;Manjha&#8220; die Kehle durchschneidet. Das sind dann wahrlich t\u00f6dliche \u00dcberreste des Festes, das daf\u00fcr bekannt ist, dass man durch Spenden sein Karma aufm\u00f6beln kann, ja, was hei\u00dft aufm\u00f6beln, denn man kann, wie ich h\u00f6re, sein gesamtes schlechtes Karma mit einem einzigen Bad heute l\u00f6schen. Daher planscht es schon am Wasser in aller Hergottsfr\u00fche gruppenweise, und danach sind alle unterwegs, entweder um zu geben, oder um zu nehmen. Auf der Bazaarstra\u00dfe\u00a0 gibt es an jeder Ecke s\u00fc\u00df und salzig Frittiertes, und siehe da!, die Qualit\u00e4t ist vom Besten, denn bei den karma-beobachtenden und Karmabuch f\u00fchrenden G\u00f6ttern macht die Neigung zum Mauscheln wenig Sinn, da sie nicht t\u00e4uschbar sind wie Menschen. Die V\u00f6gel, denen man leider nicht zurufen kann, heute mal den Flugraum zu meiden, m\u00fcssen auch dran glauben. Im Fadengewebe bleibt auch so mancher Fu\u00df stecken, hoffentlich nicht meiner. Z\u00e4he F\u00e4den sind das! Auf viel zu vielen Terassen werden von den Jugendlichen riesige Lautsprecher aufgestellt, und man wird von fr\u00fch bis sp\u00e4t von Favoriten-Hits beschallt. An den alten Gem\u00e4uern nagt gewiss schon\u00a0 der Techno-Zahn. Ja, und dann ist nat\u00fcrlich auch m\u00e4chtig gute Stimmung! Ich habe mir \u00fcber eine befreundete Sindhi-Familie wieder 100 Patangs (Drachen) aus Jaipur mitbringen lassen, best quality, da sie dort auch ihren Patang-Gro\u00dfeinkauf machen. Meine bringe ich in eine Gegend, wo sie schon wie jedes Jahr drauf warten, die 4-16 J\u00e4hrigen. Die Szene ger\u00e4t meistens au\u00dfer Kontrolle, und ich bin froh, nach dem kurzen Freudentaumel wieder unterwegs sein zu k\u00f6nnen. Ich selbst habe nie Drachenfliegen gelernt, aber ich kenne aus eigener Erfahrung sehr wohl die Freude, Herz und Geist im \u00c4ther ungest\u00f6rt tummeln zu lassen.<br \/>\nNat\u00fcrlich gibt es bei dieser Kunst der weiten Schnur auch Meisterschaft, bei der Manjha, die Killerschnur, verp\u00f6nt ist. Man kann sogar einen Ehrentitel gewinnen und ist dann \u201eUstad\u201c, ein Lehrer. Der Sch\u00fcler hei\u00dft Shagird\u201c. Man lernt Perfektion und Pr\u00e4zision im Drachenflug und im Schneiden andrer Schn\u00fcre. Diese Tradition soll es schon Hunderte von Jahren geben. In manchen Familien gibt es in jeder Generation einen \u201eUstad\u201c. Dann gibt es einen Obermeistertitel, \u201eUshera\u201c, den hatte\u00a0 mal ein Mann namens Ahmuddin, der konnte 9 Drachenschn\u00fcre schneiden mit seinem Faden, bevor auch der zu Boden ging. Na bitte!<\/p>\n<p>********************************************************************************************************************************************<\/p>\n<p>Als ich vom Morgengang zur\u00fcckkam, lag dieser sch\u00f6ne Patang unversehrt auf meiner Terasse. Von da aus auch der \u00c4therblick.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 So, p\u00fcnktlich zum 14. Januar haben wir Makr Sankranti, das Drachenfest, einerseits Erntedankfest, und soll auch, da \u201eMakr\u201c Steinbock hei\u00dft und Sankranti \u201e\u00dcbergang\u201c, der \u00dcbergang zu diesem Zeichen sein. 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