{"id":17906,"date":"2023-09-27T08:08:54","date_gmt":"2023-09-27T08:08:54","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=17906"},"modified":"2023-09-27T08:08:54","modified_gmt":"2023-09-27T08:08:54","slug":"bedenken-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=17906","title":{"rendered":"bedenken"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-17907\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/20230927_092918-300x273.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"273\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/20230927_092918-300x273.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/20230927_092918-768x699.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/20230927_092918-1024x931.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/20230927_092918.jpg 1328w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/> *<\/p>\n<h5>Man kann ruhig dem Gedanken mal Raum geben, dass auch eine gewisse Freiheit darin liegt, auf der Ebene des Ungef\u00e4hren zu wissen, dass das Sterben angesagt ist, wann auch immer es tats\u00e4chlich eintritt, beziehungsweise der Tod\u00a0 der vertrauten Form des Lebens ein Ende setzt. Wir gehen doch alle st\u00e4ndig darauf zu, aber man kann ja die Lebensqualit\u00e4ten gar nicht erforschen, wenn man st\u00e4ndig auf den schwarzen Tunnel starrt, an dessen Ende hier als Licht das ganz und gar Ungewisse blinkt, zuweilen (von sich selbst) Befreiungsverlockung genannt. In der Welt nehmen sich j\u00e4hrlich (nach Sch\u00e4tzungen der WHO) 700 000 Menschen das Leben, die man leider nicht mehr befragen kann, was zu ihrem Entschluss gef\u00fchrt hat. Man br\u00e4uchte sehr viel Kraft f\u00fcr die Erz\u00e4hlungen. Ob wohl auch welche dabei waren, die gefeiert haben, dass sie bald erl\u00f6st sind von dieser anstrengenden \u00dcbung, die Pr\u00fcfungen des Lebendigseins einigerma\u00dfen zu bestehen. Oder das Pr\u00e4dikat &#8222;ausgezeichnet&#8220; hat gereicht, um voll zu sein, sodass der Absprung als Meisterpr\u00fcfung gesehen werden kann. Aber von wem. Zuweilen sehe ich ein gro\u00dfes Tor vor mir, also vor dem geistigen Auge, da f\u00fchrt ein Trampelpfad hin, den man sich selbst ausdenken kann wie so ziemlich alles andere. Man nimmt also das vor einem Liegende als ein Ma\u00df und macht sich mit der angemessenen Wachsamkeit auf den Weg. Was tr\u00e4gt man, was f\u00fchlt man, wer ist man. Wo sind noch Feuer, Wasser, Luft und Licht und Erde die Tr\u00e4ger:innen meiner Existenz. Wo und wann entlasse ich die Gehilf:innen aus meinem Dienstfeld, wann trink ich Champagner und proste den G\u00f6ttern zu!? Der erhellte Blick folgt all den Widerst\u00e4nden, die sich langsam aber sicher aus dem Staub machen. Das kann man, wenn man m\u00f6chte, als einen Beitrag sehen an das Weltgef\u00fcge. Oder auch nicht. (Bedenke den Preis).<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>*Aubergine<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>* Man kann ruhig dem Gedanken mal Raum geben, dass auch eine gewisse Freiheit darin liegt, auf der Ebene des Ungef\u00e4hren zu wissen, dass das Sterben angesagt ist, wann auch immer es tats\u00e4chlich eintritt, beziehungsweise der Tod\u00a0 der vertrauten Form des Lebens ein Ende setzt. Wir gehen doch alle st\u00e4ndig darauf zu, aber man kann [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-17906","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17906","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=17906"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17906\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17910,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17906\/revisions\/17910"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=17906"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=17906"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=17906"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}