{"id":17887,"date":"2023-09-23T09:03:32","date_gmt":"2023-09-23T09:03:32","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=17887"},"modified":"2023-09-23T09:03:32","modified_gmt":"2023-09-23T09:03:32","slug":"wortlose-saga","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=17887","title":{"rendered":"wortlose Saga"},"content":{"rendered":"<h6><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-17888\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/20230923_101749-174x300.jpg\" alt=\"\" width=\"203\" height=\"350\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/20230923_101749-174x300.jpg 174w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/20230923_101749-768x1326.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/20230923_101749-593x1024.jpg 593w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/20230923_101749.jpg 1150w\" sizes=\"auto, (max-width: 203px) 100vw, 203px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-17889\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/20230923_101718-300x120.jpg\" alt=\"\" width=\"489\" height=\"195\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/20230923_101718-300x120.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/20230923_101718-768x308.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/20230923_101718-1024x410.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 489px) 100vw, 489px\" \/><br \/>\nDas auf den weiblichen K\u00f6rper aufgesetzte Ginko-Blatt symbolisiert Lebenskraft und verhei\u00dft Wunder<\/h6>\n<h5>Diese Figur haben wir neulich in einem Irgendwo gesehen, und Lebenskraft und Wunder, die der (mir unbekannte) K\u00fcnstler wohl ausdr\u00fccken wollte, sind bei uns im Haus gerade besonders willkommen. Selbst das Wunder, in kleinen Dosen empfangen und erzeugt, soll Raum haben, wann es will, aber was will es. Eine Diagnose, die wenig Raum l\u00e4sst f\u00fcr Wunder, ist vermutlich eines der Erlebnisse, das am schwersten zu tragen ist. Da lebt sie noch mit uns, unter uns, Claudia, und die Mondfrau l\u00f6st sich langsam aus ihr hervor, die Maria aus dem C.M., die Ophelia, die Hamlet entglitt, sie selbst als sich selbst. Wir sind die Begleiterinnen. Unsere Sprache weist hin auf die G\u00e4rten des Augenblicks, wo das Geliebte sich findet. Dort trifft, (endlich) ohne Widersacher, das Selbst die Vorboten des Leisen. Worte enthalten einen guten Tropfen Wahrheit, wenn sie lebendig werden und sich einordnen lassen in das Feld des Durchdrungenen. Das Sterbenm\u00fcssen ist ein schwieriges Denkfeld, eigentlich m\u00fcsste man es lassen, aber dann doch nicht. Das Leben selbst hat ja Ewigkeitsgehalt, zumindest kommt es einem so vor, dass das Spiel niemals enden kann. Also das Spiel mit uns Darsteller:innen, das so dahinflie\u00dft von Montag zu Montag, und auf einmal: Dritter Akt, also doch ein Ende, w\u00e4hrend die Anderen weiterspielen, ganz skandal\u00f6se Unausweichlichkeit. Und ist das jetzt hilfreich (wenn man noch k\u00f6nnte), zu denken, dass es weitergeht &#8222;danach&#8220;,\u00a0 es einem also gelungen ist, die T\u00fcr zu finden und zu \u00f6ffnen, und tritt hinaus in den k\u00f6rperlosen Raum (als ein du-freier, z\u00e4rtlicher Stern?), und was dann, geb\u00fcndelter Geist, immense, wortlose Saga: wohin?<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das auf den weiblichen K\u00f6rper aufgesetzte Ginko-Blatt symbolisiert Lebenskraft und verhei\u00dft Wunder Diese Figur haben wir neulich in einem Irgendwo gesehen, und Lebenskraft und Wunder, die der (mir unbekannte) K\u00fcnstler wohl ausdr\u00fccken wollte, sind bei uns im Haus gerade besonders willkommen. Selbst das Wunder, in kleinen Dosen empfangen und erzeugt, soll Raum haben, wann es [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-17887","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17887","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=17887"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17887\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17894,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17887\/revisions\/17894"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=17887"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=17887"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=17887"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}