{"id":17654,"date":"2023-06-19T08:51:23","date_gmt":"2023-06-19T08:51:23","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=17654"},"modified":"2023-06-19T08:51:23","modified_gmt":"2023-06-19T08:51:23","slug":"zusammenfuegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=17654","title":{"rendered":"zusammenf\u00fcgen"},"content":{"rendered":"<h6><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-17658\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/20230619_094549-194x300.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"387\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/20230619_094549-194x300.jpg 194w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/20230619_094549-768x1187.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/20230619_094549-662x1024.jpg 662w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><br \/>\nChaos im Kleinbildkasten<\/h6>\n<h5>Meine letzten Collagen, also die Bildbeitr\u00e4ge zu meinen Texten, stammen aus meiner Kleinbildsammlung. Dass ich \u00fcberhaupt einmal eine Kleinbildersammlung anlegen konnte, erstaunt mich.\u00a0 Nun wollte ich sie im Zuge einer grunds\u00e4tzlichen Aufr\u00e4umideologie mal nutzen, um dann sagen zu k\u00f6nnen: Adieu, Sammlung, ein K\u00e4stchen weniger. Dabei fiel mir auf, dass sich die lose gebliebenen Bilder\u00a0selbst zu Collagen formieren. Sie gehen neue Verbindungen ein, neue Farbkontraste.\u00a0\u00a0 Doch unterliegen sie auch den Gesetzen wie alles andere. St\u00e4ndig entstehen neue Eindr\u00fccke. Eine geringe Bewegung, und alles ist ver\u00e4ndert. Allerdings habe ich dann doch noch ein paar wenige Verr\u00fcckungen vorgenommen. So, als wenn selbst im Chaos eine gewisse Stimmigkeit herrschen muss. Es muss\u00a0 irgendeine Aussage machen oder etwas ansprechen in Betrachter:innen, was sich wiederum in neuen Gedanken manifestieren kann. L\u00f6st es Derartiges nicht aus, ist es auch in Ordnung, die Sache hat keinen Preis. Bis heute kann man jeden K\u00fcnstler und jede K\u00fcnstlerin verstehen, wenn sie (ich meine uns alle) ihr , also unser Brot gerne selbst durch unsere Arbeit finanzieren, aber mit dem Preis muss man sehr vorsichtig sein. Arbeitet man in einem Nebenjob,\u00a0um die Aus\u00fcbung der k\u00fcnstlerischen F\u00e4higkeit zu finanzieren, kann man davon sehr ersch\u00f6pft werden. Hat die auszu\u00fcbende T\u00e4tigkeit allerdings einen Kontext zur eigenen Begabung, kann man es durchaus als Schulung oder Erweiterung sehen und muss nur darauf achten, dass auch Kunst einen Moloch an der Leine hat, der seine Kinder verschlingt und ihnen die Mu\u00dfestunden entrei\u00dft, in denen der eigene Sch\u00f6pfergeist Lichter und Farben und Schatten und Deutung zusammenr\u00fcckt, die wiederum frische Impulse in die Welt senden. Wir warten auf Regen, der Waldbrandverh\u00fctungsschutzhubschrauber \u00fcberfliegt das Gel\u00e4nde. Sakshi hat in Kishangarh einen Sohn auf die Welt gebracht. Heute Nacht, die eine tropische Nacht genannt wurde, bin ich im Traum neben einer Frau hergelaufen, die genau vor einem Jahr im Sterben lag. Ich wunderte mich im Traum, wie das sein konnte, dass sie so lebendig und genau, wie sie war und aussah, neben mir herlaufen konnte. Gerne w\u00fcsste ich, dass sich hinter dem mystischen Tor eine Marmorhalle ausstreckt, wo die, die durchgekommen sind, uns l\u00e4chelnd empfangen. So, als waren wir nur etwas naiv, das Ganze nicht als ein Spiel zu erkennen, in dem die Bilder unaufhaltsam durcheinandergewirbelt werden und wo es darum geht zu finden, w a s genau hinter Level 10 liegt, also da, wo die Worte keine Deutung mehr zulassen.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Chaos im Kleinbildkasten Meine letzten Collagen, also die Bildbeitr\u00e4ge zu meinen Texten, stammen aus meiner Kleinbildsammlung. 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