{"id":17596,"date":"2023-06-12T09:44:19","date_gmt":"2023-06-12T09:44:19","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=17596"},"modified":"2023-06-13T08:26:31","modified_gmt":"2023-06-13T08:26:31","slug":"als-endlich-wieder-sommer-war","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=17596","title":{"rendered":"&#8230;als endlich wieder Sommer war"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-17613\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/20230613_090823-46x300.jpg\" alt=\"\" width=\"46\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/20230613_090823-46x300.jpg 46w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/20230613_090823-157x1024.jpg 157w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/20230613_090823.jpg 414w\" sizes=\"auto, (max-width: 46px) 100vw, 46px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-17597\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/20230612_100654-192x300.jpg\" alt=\"\" width=\"192\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/20230612_100654-192x300.jpg 192w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/20230612_100654-768x1203.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/20230612_100654-654x1024.jpg 654w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/20230612_100654.jpg 1730w\" sizes=\"auto, (max-width: 192px) 100vw, 192px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-17612\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/20230613_090912-46x300.jpg\" alt=\"\" width=\"46\" height=\"300\" \/><\/p>\n<h5>Ich habe dem Sommer ein einziges Gedicht gewidmet, da wimmelte es nur so von seinen Schatten, die ja auch wohltuend sind als Schutz vor des Feuers Kraft. Die erste Zeile, an die ich mich gerade erinnert habe, ging so: &#8222;Sommer &#8211; langer Gedankenstrich &#8211; verlorenes Recht auf Gr\u00fcn&#8230;&#8220;, was ich noch immer ganz aktuell finde. Oft staune ich, wie es kommen konnte, dass ich selbst nun in diesem gr\u00fcnen Dschungel sitze, mit Freunden und Tieren (zwei Katzen) (B\u00fcchern und eigener Arbeit und gen\u00fcgend Zeit, um sich um das, was einem am Herzen liegt, zu k\u00fcmmern). Also in guter Gesellschaft und viel Raum f\u00fcr Einsames,wo man die Wohnhaftigkeit der Tiefen ermessen und der Dankbarkeit \u00fcber gelungene Handhabung des Vorhandenen Raum geben kann. Das \u00e4ndert nichts an der Tatsache, dass ein endloser Krieg sich bereits angebahnt hat, weil kein Verlieren mehr gedacht werden darf, nebst all den anderen globalen Unseligkeiten, von denen wir zu h\u00f6ren und zu sehen bekommen in unersch\u00f6pflicher Reihenfolge. Der Sommer bringt Nacktheit in die \u00d6ffentlichkeit, man sieht, zum Beispiel beim Eis-mit Sahne-Schlecken, viel entbl\u00f6\u00dftes Bein, abrasiert oder eher behaart, und diese entbl\u00f6\u00dften Arme, die einem verst\u00e4ndlich machen, dass Sommer ist und\u00a0 Menschen ihre Ideen ausbr\u00fcten, was sie alles in dieser kostbaren Zeit anfangen wollen. Benn fand es am schlimmsten, im Sommer zu sterben, wenn alles licht ist und die Erde f\u00fcr Spaten leicht. Das kann man auch anders sehen. Letztes Jahr im Sommer habe ich einen Menschen verloren, der mir sehr nahe war und ja, vielleicht war es doch tr\u00f6stlicher f\u00fcr uns, die &#8222;Hinterbliebenen&#8220;, dass es so vollkommen sommerlich war, die Blumen im Garten in voller Bl\u00fcte standen, und alles, was sie geliebt und gelebt hatte, war da in diesem Licht. Wir, die wir sie geliebt haben, waren da, als sie sich f\u00fcr immer aus diesem Garten verabschiedete. Auf jeden Fall von d e m\u00a0 F\u00fcrimmer, das wir kennen. Nun bahnt sich inmitten des gr\u00fcnen Sommerrausches ein weiterer Abschied an. Wie soll man&#8217;s verstehen, wenn der Pfeil schon tief sitzt und die Fragen ein Ende haben. Aber vielleicht haben sie gar kein Ende, schwirren nur so durch den Raum und suchen nicht mehr nach Antworten. Gut, dass man drau\u00dfen sitzen kann, sich selbst versenken und versinken, und lassen, was sich vom Selbst her nicht versteht.\u00a0 Das Ringen um die Klugheit und die Klarheit und die Kraft. Die Einsicht in die Schicksalslenkung, die nicht die eigene ist. Immer Andere sind die Begleiter. Die Fragen reisen mit in hellen Sommerkleidern. Sag, Tod: Bist du nun Liebe oder bist du&#8217;s nicht?<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich habe dem Sommer ein einziges Gedicht gewidmet, da wimmelte es nur so von seinen Schatten, die ja auch wohltuend sind als Schutz vor des Feuers Kraft. 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