{"id":17571,"date":"2023-06-08T08:58:30","date_gmt":"2023-06-08T08:58:30","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=17571"},"modified":"2023-06-08T08:58:30","modified_gmt":"2023-06-08T08:58:30","slug":"untrennbar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=17571","title":{"rendered":"untrennbar"},"content":{"rendered":"<h1>\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-17572\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/20230605_113110-136x300.jpg\" alt=\"\" width=\"221\" height=\"487\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/20230605_113110-136x300.jpg 136w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/20230605_113110-768x1690.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/20230605_113110-465x1024.jpg 465w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/20230605_113110.jpg 1712w\" sizes=\"auto, (max-width: 221px) 100vw, 221px\" \/><\/h1>\n<h5>Die (sehr bunten) Kompositionen, die in den letzten Tagen meine Beitr\u00e4ge bildlich begleiten, bestehen aus lose zusammengef\u00fcgten Einzelteilen aus meiner Sammlung &#8222;Sehr kleine Bilder&#8220;. Da unten im Regal lag sie ziemlich lange, die Sammlung, bis etwas sie hervorlockte. Es waren die Fragen, die gerade herumkreisen und sich um das Fl\u00fcchtige und das Bedeutsame drehen. Und genau wann ist was bedeutsam, und wann nicht, und f\u00fcr wessen Leben. So kam mir (wieder einmal) die Idee, mit dem, was so herumliegt, etwas zu machen, und so habe ich die sehr kleinen Bilder neu zusammengef\u00fcgt, damit sie diese Starre des Ungenutzten loswerden und in anderen Zusammenh\u00e4ngen kurz aufleuchten k\u00f6nnen, bevor sie wieder vergehen. Aber sie vergehen ja gar nicht, hier sind sie, wer wei\u00df wie lange, denn schlie\u00dflich arbeitet der schwarze Schlund der Technik auch f\u00fcr die Illusion der Ewigkeit, deren Endlichkeit wir erst in eigener Aufl\u00f6sung erleben. Bis dahin herrscht Sch\u00f6pfungsdrang und Sch\u00f6pfungsspannung. Unerm\u00fcdlich wurde uns in der Ausbildung vermittelt, wieviel Druck es braucht, um aus der schwarzen Materie einen Diamanten zum Tageslicht zu bef\u00f6rdern. Die langen Schmerzenswehen, die brennende Ungewissheit, was bei den Geburten herauskommt, ob die Kinder (Bilder und Wortgeflechte) lebensf\u00e4hig sind, bis die Frage an uns selbst gerichtet wird. Das kann dann schon ein L\u00e4cheln sein, das sich den Weg bahnt zu uns und unseren Abenteuern und Held:innentaten, die sich uns erst enth\u00fcllen im Nachhinein. Und wir, die wir unterwegs Teilchen um Teilchen zusammengef\u00fcgt haben, n\u00e4mlich das, was unserem Wesen entspricht, und daraus ein Gesamtwerk haben entstehen lassen, dessen Existenz unleugbar geworden ist. Es ist das Resultat meiner sichtbaren und vor allem unsichtbaren Handhabungen meines ganz pers\u00f6nlichen Schicksals, mit dem ich losgezogen bin, um kennen zu lernen, was mir m\u00f6glich ist. Damit ich den Geist, der in mir atmet, in die Gestaltung bringen kann. Das folgt \u00fcberall und immer den ungeschriebenen Gesetzen, die unaufhaltsam mitarbeiten an dem, was sich durchsetzt und was deswegen nicht zu \u00e4ndern ist. Will ich es aber \u00e4ndern, so muss ich zum Einsatz bereit sein. Beim ganzen Einsatz steht immer der Tod am Tor. Sie (denn es ist eine Sie) l\u00e4chelt das L\u00e4cheln der Sphinx: niemand wird helfen k\u00f6nnen, die Antwort zu finden auf das, was ich wirklich bin. Im abgrundtiefen Schweigen der Sprachlosigkeit gebiert sich das Ich, das keinen Namen mehr hat. Geburt und Tod entpuppen sich als das Untrennbare.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Die (sehr bunten) Kompositionen, die in den letzten Tagen meine Beitr\u00e4ge bildlich begleiten, bestehen aus lose zusammengef\u00fcgten Einzelteilen aus meiner Sammlung &#8222;Sehr kleine Bilder&#8220;. Da unten im Regal lag sie ziemlich lange, die Sammlung, bis etwas sie hervorlockte. Es waren die Fragen, die gerade herumkreisen und sich um das Fl\u00fcchtige und das Bedeutsame drehen. [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-17571","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17571","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=17571"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17571\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17578,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17571\/revisions\/17578"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=17571"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=17571"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=17571"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}