{"id":17564,"date":"2023-06-07T08:15:16","date_gmt":"2023-06-07T08:15:16","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=17564"},"modified":"2023-06-07T08:15:16","modified_gmt":"2023-06-07T08:15:16","slug":"wertschaetzen-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=17564","title":{"rendered":"wertsch\u00e4tzen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-17565\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/20230606_135803-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/20230606_135803-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/20230606_135803-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/20230606_135803-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/20230606_135803-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/20230606_135803-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/20230606_135803-500x500.jpg 500w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/20230606_135803.jpg 1826w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<h5>Noch ein weiteres Zelebrationsdatum tut sich auf (in meiner Welt), denn wir\u00a0 hier im Haus haben uns vor 40 Jahren zum ersten Mal getroffen im Rahmen einer meditativen Schulung. So waren unsere ersten Jahre zusammen befl\u00fcgelt von den inneren Erfahrungen und daraus resultierenden Erkenntnissen unserer eigenen Innenwelt, der Ort, an dem geistige Substanz sich als ein Kern verdichtet, bekannt als der der Existenz an sich (und als Geheimnis des Weges gelehrt an vielen Orten mit vielen verschiedenen Sprachen und Worten und Systemen und Symbolen). Die Zeiten, die wir in Schweigen zusammensa\u00dfen, k\u00f6nnte man als Jahre zeitraffen. Wir liebten das Schweigen, vor allem das Schweigen zusammen, in dem man zu sich kommt, ohne die Verbindung zu den Anderen zu verlieren. Die Schulung kam aus Indien wie alles Yoga, nicht, dass das eine Garantie f\u00fcr tief erfahrenes Yoga in Indien ist. Den indischen Geist ist schon die duplikate Maya am Verschlingen, oder soll ich es eher ein Anknabbern nennen, um zu sehen, ob es schon reif ist zum Untergang. Da wir so leidenschaftlich an dieser Wissenschaft interessiert waren, dem Yoga, der inneren Verbindung mit der h\u00f6chstm\u00f6glichen Ebene,\u00a0 entwickelten sich dort unsere F\u00e4higkeiten auf kreative Weise, im Rahmen gewisser Ordnungen. Dann fanden wir heraus, dass gute k\u00fcnstlerlische Begabungen unter uns sind, und nutzten sie. Wir waren viele Jahre eine Performance Gruppe, die &#8222;Yoganauten&#8220; genannt, eine Wortsch\u00f6pfung, die ich sp\u00e4ter f\u00fcr meinen Blog wieder bekam. Wir entwickelten einen Stil zwischen Science Fiction Form und zeitlosen Texten, alles mit gro\u00dfer Ernsthaftigkeit durchgearbeitet, ohne verstanden werden zu m\u00fcssen. Ein Jeder und eine Jede nehme, was auch immer innen ankommt, und verstehe genau das. Unsere letzte Performance war f\u00fcr Amnesty International unter dem Titel &#8222;antastbar&#8220;.\u00a0 Wir kennen uns schon so lange und haben zusammen eine Gespr\u00e4chskultur erschaffen, an deren Quelle wir gerne sitzen oder Wasser mitnehmen in unsere anderen Welten, die wir nicht teilen, Dennoch empfinden wir uns h\u00e4ufig als &#8222;fremd&#8220;, vielleicht genau da, wo man den oder die Andere gar nicht kennen kann, denn es gibt uns nur einmal. Das ist es, was wir von unserem Beisammensein wollten: unterst\u00fctzend darin zu sein, dass wir zu uns selbst kommen. Denn nur dann, Logik des Einleuchtenden, k\u00f6nnen wir auch zusammen kommen, ohne kleineren oder gr\u00f6\u00dferen Schaden anzurichten.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Noch ein weiteres Zelebrationsdatum tut sich auf (in meiner Welt), denn wir\u00a0 hier im Haus haben uns vor 40 Jahren zum ersten Mal getroffen im Rahmen einer meditativen Schulung. 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