{"id":1756,"date":"2017-01-10T01:56:22","date_gmt":"2017-01-10T01:56:22","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=1756"},"modified":"2017-01-10T02:05:47","modified_gmt":"2017-01-10T02:05:47","slug":"affenliebe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=1756","title":{"rendered":"Affenliebe"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1758\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/20170108_1015121-168x300.jpg\" alt=\"\" width=\"196\" height=\"350\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/20170108_1015121-168x300.jpg 168w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/20170108_1015121-768x1373.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/20170108_1015121-573x1024.jpg 573w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/20170108_1015121.jpg 1067w\" sizes=\"auto, (max-width: 196px) 100vw, 196px\" \/>\u00a0 <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1757\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/20170108_1014341-190x300.jpg\" alt=\"\" width=\"222\" height=\"351\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/20170108_1014341-190x300.jpg 190w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/20170108_1014341-768x1210.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/20170108_1014341-650x1024.jpg 650w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/20170108_1014341.jpg 1075w\" sizes=\"auto, (max-width: 222px) 100vw, 222px\" \/><\/p>\n<p>Bei meinem letzten Aufenthalt wurde ich geradezu ergriffen von der Affenwelt. Es hatte vor allem damit zu tun, dass sich eine bestimmte Gruppe der Lemuren, dieser bildsch\u00f6nen, silbergrauen Rasse mit den schwarzen Gesichtern, t\u00e4glich auf meiner Terasse aufhielt f\u00fcr unbestimmte Zeit. Als unsere Sitzanspr\u00fcche klar definiert waren, konnte ich ungehindert photographieren, sodass ich niemandem bei der R\u00fcckkehr nach Deutschland die Anzahl der Bilder zumuten konnte, so ber\u00fchrend sie auch f\u00fcr mich blieben. Meine Faszination hatte aber ein Kernst\u00fcck: eines Tages bemerkte ich einen riesigen Affen, ganz eindeutig der Gr\u00f6\u00dfte in der Gruppe. Und dieser Sch\u00f6nling wurde begleitet von einem kleinen, braunen Affen von der anderen Rasse, die es hier gibt, und die als h\u00e4sslich und gef\u00e4hrlich empfunden wird. Ich war am Staunen. Das hatte ich noch nie gesehen oder davon geh\u00f6rt. Sicher, einem Geheimnis auf der Spur zu sein, beobachtete ich die Gruppe jeden Tag und wartete auf die beiden. Es gab \u00fcberhaupt keinen Zweifel: sie waren ein Paar. Die braune \u00c4ffin putzte ihn unerm\u00fcdlich, er lag hingestreckt in eleganter Gr\u00f6\u00dfe. Einmal waren sie drei Tage nicht da. Ich fragte unten bei den Brahmanen nach, ob sie die Gruppe gesehen h\u00e4tten. Da wurde mir klar, dass alle es schon wussten! &#8222;She is his girlfriend&#8220;, sagte einer. Ich war nicht allein beim Staunen. Dann ist mir noch aufgefallen, dass sie beide als Autorit\u00e4ten anerkannt waren. Alle machten Platz, wenn sie kamen. Etwas war gelungen. Das Unvorstellbare hatte einen PLatz ergattert.<br \/>\nDieses Jahr kamen sie nicht wie vorher, weil der Hausbesitzer eine Dornenbarriere eingebaut hatte aus Str\u00e4uchern. Immer wieder mal hielt ich nach ihnen Ausschau. Nach den beiden. Waren sie noch zusammen? Und wenn, warum nicht sichtbar!? Heute h\u00f6rte ich oben das vertraute Ger\u00e4usch. Da ich W\u00e4sche an der Leine hatte, ging ich sofort nach oben. Da sah ich sie! Beide wie immer etwas abseits von den Anderen, sie intensiv und ernsthaft in seinem Fell herumw\u00fchlend. Sie war am Schwanz schwer verwundet. Blutig gebissen. Irgend ein Terrorakt musste sich abgespielt haben. Es sah schlimm aus. Hilflos, wenn man kein Ointment auflegen kann. Gl\u00fccklich, dass sie noch da sind. Ich habe nur diese beiden Bilder gemacht. Rechts im Bild die beiden. Man kann die Verwundung sehen und gute Besserung w\u00fcnschen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Bei meinem letzten Aufenthalt wurde ich geradezu ergriffen von der Affenwelt. Es hatte vor allem damit zu tun, dass sich eine bestimmte Gruppe der Lemuren, dieser bildsch\u00f6nen, silbergrauen Rasse mit den schwarzen Gesichtern, t\u00e4glich auf meiner Terasse aufhielt f\u00fcr unbestimmte Zeit. Als unsere Sitzanspr\u00fcche klar definiert waren, konnte ich ungehindert photographieren, sodass ich niemandem [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-1756","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1756","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1756"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1756\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1772,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1756\/revisions\/1772"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1756"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1756"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1756"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}