{"id":17556,"date":"2023-06-06T08:18:28","date_gmt":"2023-06-06T08:18:28","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=17556"},"modified":"2023-06-06T11:53:46","modified_gmt":"2023-06-06T11:53:46","slug":"7-jahre-b-logbuch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=17556","title":{"rendered":"7 Jahre B\/Logbuch"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-17558\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/20230523_174803-300x291.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"291\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/20230523_174803-300x291.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/20230523_174803-768x745.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/20230523_174803-1024x994.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<h5>Der Bleistift lag bei uns herum, ich war erstaunt \u00fcber die entdeckten Worte darauf. Aber nat\u00fcrlich kann ein Bleistift sehr wohl dienen als ein Instrument der Durchsetzung, wenn man mit ihm die gedanklichen Notizen niederschreibt, die als Vorarbeit f\u00fcr die Befl\u00fcgelung dienen, oder die Begeisterung, oder die Stockn\u00fcchternheit, oder das Amt. Ich erinnere mich, wie schwer es mir fiel, die Pr\u00fcfung zwischen Handgeschriebenem und dem Computer zu bestehen, bis das ganz l\u00e4cherlich schien, wollte man doch in der eigenen Zeit seinen Vogel fliegen, ausger\u00fcstet also mit Zeitgem\u00e4\u00dfem. Auch konnte ich lange keine Sehnsucht nach dem Smartphone empfinden, bis mir eins geschenkt wurde, und nun liegt das Kleine breit l\u00e4chelnd neben mir, na ja, so schlimm ist es noch nicht (oder schon schlimmer, als man denkt). Ich lebe sozusagen als Eremitin in einer Luxusoase, und genau heute, vor 7 Jahren, habe ich von hier aus meinen Blog angefangen. Ich erinnere mich so gut an das Datum, weil ich es zusammen mit Hamid&#8217;s Geburtstag getimed habe, einem 11-j\u00e4hrigen Jungen aus Afghanistan, mit dessen Eltern und ganzer Familie wir befreundet sind. Da ich in den paar Monaten jedes Jahr, die ich in Indien verbrachte, keine Pause mit den Beitr\u00e4gen gemacht habe, ist es automatisch eine Dokumentation geworden \u00fcber die \u00f6stliche und westliche Seite der Betrachtung dieser zwei so unterschiedlichen Kulturen, jetzt vor allem der deutschen und indischen Kultur &#8211; und dann doch nicht so unterschiedlich, so verbunden in H\u00f6hen und Tiefen, durchreflektiert von Philosophen, von denen es auf beiden Seiten immer welche gab, die sich verst\u00e4ndigen konnten, die also sich verst\u00e4ndlich machen konnten allen gegen\u00fcber, die daran Interesse hatten. In diesem Feld also habe ich mich gedanklich bewegt und bin beiden Seiten gegen\u00fcber auch heute noch zutiefst dankbar, dass ich teilhaben konnte und kann an ihren geistigen Anregungen. Nun hat Virginia Woolf uns (Frauen)\u00a0 ein eigenes Zimmer gew\u00fcnscht, das haben jetzt schon viele von uns. Sch\u00f6n finde ich au\u00dferdem eine gro\u00dfz\u00fcgig angelegte, kreative Ebene, einen Schreibtisch, B\u00fccher, die man sch\u00e4tzt, ein Fenster vor der Nase \u00fcber dem Computer, eine M\u00f6glichkeit, auf Gr\u00fcnes zu schauen. Das Boot vom Anker l\u00f6sen. Langsam hinausfahren aus dem sicheren Hafen, und los geht&#8217;s. Da drau\u00dfen ist schlie\u00dflich das subatomare Aktionsfeld, auf dem man Verantwortung tr\u00e4gt f\u00fcr jeden Gedanken. Also sieben Jahre Yoganautik, das hei\u00dft: sich im Ungewissen sicher navigierend zu bewegen und bewegen\u00a0 zu lassen.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Bleistift lag bei uns herum, ich war erstaunt \u00fcber die entdeckten Worte darauf. Aber nat\u00fcrlich kann ein Bleistift sehr wohl dienen als ein Instrument der Durchsetzung, wenn man mit ihm die gedanklichen Notizen niederschreibt, die als Vorarbeit f\u00fcr die Befl\u00fcgelung dienen, oder die Begeisterung, oder die Stockn\u00fcchternheit, oder das Amt. 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