{"id":17520,"date":"2023-06-01T08:55:11","date_gmt":"2023-06-01T08:55:11","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=17520"},"modified":"2023-06-02T11:12:31","modified_gmt":"2023-06-02T11:12:31","slug":"heilen-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=17520","title":{"rendered":"heilen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-17521\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/20230601_100008-300x166.jpg\" alt=\"\" width=\"356\" height=\"197\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/20230601_100008-300x166.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/20230601_100008-768x426.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/20230601_100008-1024x568.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 356px) 100vw, 356px\" \/><\/p>\n<h5>Der verwundete Engel wird von der Bildfl\u00e4che getragen. Zu gerne w\u00fcsste man, wodurch die Verwundung entstand: war der Engel selbst zu hilfsbereit, zu freundlich, zu nett, zu wei\u00df, zu vorwitzig, zu nachdenklich, zu unerreichbar in seiner bzw. ihrer scheinbaren G\u00fcte. Oder war die G\u00fcte und die Arglosigkeit echt, und es befremdete die Herumstehenden, sodass sie es weghaben wollten, weil sie selbst es nicht sein oder haben konnten. Die eigene Kost\u00fcmierung kann nur von innen her bestimmt werden, man muss mit dem Resultat des Vorgezeigten umgehen.\u00a0 H\u00f6rt jegliches Vorzeigen auf, jeder Hunger nach (Wieder)-Erkennung, kann es wohl sein, dass das jedem Ding und Wesen innewohnende Licht sp\u00fcrbar oder gar sichtbar wird, aber h\u00e4ufig fehlt uns da das Vorbild oder die Erfahrung. Auch muss unbedingt klar sein, dass das Erkennen des Wesens keineswegs abh\u00e4ngt von der Entbl\u00f6\u00dfung oder Freilegung oder Entschleierung. Nein, ganz im Gegenteil. Ohne verborgenen Reichtum keine Gelassenheit und keine Zuversicht, eben kein Brauchen von\u00a0 viel mehr, oder gieriges Einnehmen von geistigen Nahrungserg\u00e4nzungsmittel. Wo stets ein Anderer oder eine Andere herhalten muss zur F\u00fctterung, damit der Faden nicht abbricht im Muster des Zauberteppichs, w\u00e4hrend unten in den Abgr\u00fcnden der erfundenen M\u00e4rchen das Menschsein verjagt wird, wieder von anderen. Und als innere Architektin sp\u00fcrt man nat\u00fcrlich, wenn ein Plan sich durchsetzen will, aber welcher? Durchaus denkbar, ein Labyrinth zu bauen, in dem jeder und jede Besucherin nahezu m\u00fchelos den Ausgang findet, ohne Gott wei\u00df wem einen Ausweis vorlegen zu m\u00fcssen. Nur, was soll die Vereinfachung bewirken, wenn dann vor einem ein breiter, un\u00fcberwindbarer Schatten zwischen der Idee und der Wirklichkeit liegt. Will ich aber mich selbst sicher durchnavigieren unter allen gegebenen Umst\u00e4nden, dann halte ich am besten bei mir den roten Faden (zum Einsatz in Notf\u00e4llen), und mache mich auf zur Heilung, solange Heilung noch m\u00f6glich ist.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der verwundete Engel wird von der Bildfl\u00e4che getragen. Zu gerne w\u00fcsste man, wodurch die Verwundung entstand: war der Engel selbst zu hilfsbereit, zu freundlich, zu nett, zu wei\u00df, zu vorwitzig, zu nachdenklich, zu unerreichbar in seiner bzw. ihrer scheinbaren G\u00fcte. 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