{"id":17468,"date":"2023-05-24T07:49:21","date_gmt":"2023-05-24T07:49:21","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=17468"},"modified":"2023-05-24T07:52:59","modified_gmt":"2023-05-24T07:52:59","slug":"abrunden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=17468","title":{"rendered":"abrunden"},"content":{"rendered":"<h6><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-17469\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/20230524_090421-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/20230524_090421-300x225.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/20230524_090421-768x576.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/20230524_090421-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><br \/>\nTrugbild des Tempels<\/h6>\n<h5>Auch das Meer kann so vieles sein, nat\u00fcrlich sich selbst, aber vor allem Symbolik f\u00fcr das, was man grad ben\u00f6tigt: Sehnsucht, antike Tempel, Weite, Glitzern der Oberfl\u00e4che, Beweis des Unergr\u00fcndlichen, Ruhest\u00e4tte der K\u00f6rper, um nur ein paar zu nennen. La mer, phonetisch auch Mutter, oder Mutterschlund, dem die S\u00f6hne zu trotzen bestrebt sind als Antrieb f\u00fcr ihre Heldentaten. Das Rauschen der Wellen kann einen in Schlaf wiegen wie ein Kind, aber auch aufw\u00fchlen mit dem ewigen Singsang. In seinem Gedicht &#8222;Was schlimm ist&#8220; hat Benn folgende Zeile:&#8230;&#8220;Nachts auf Reisen Wellen schlagen h\u00f6ren und sich sagen, dass sie das immer tun&#8220;. (Gottfried Benn, Meister des Furchterregenden). Das NochmalschnellzumMeerfahren vor der Abreise dient nat\u00fcrlich dem Wunsch, das Meer noch einmal zu sehen als Abrundung des Wochenendes. Vor nichts l\u00e4sst sich leichter verneigen als vor dem Meer, ein Dank bewegt sich im Innern an die Gro\u00dfz\u00fcgigkeit des Schicksals, denn immerhin: keine Kriegsschiffe unterwegs, nur Schemen vom Nichtwissbaren. Auch lockt zuweilen das Genug, man muss nicht immer alles bis zur Neige ausschl\u00fcrfen wollen (und so manches wird gar nicht weniger, obwohl man davon trinkt oder trunken werden kann). Und ja, immer gut, mal vom Gewohnten entfernt zu sein, es kann das Eigene liebenswert erscheinen lassen, der Garten was verwilderter als dort die strahlenden Binsen, also beides ruhend in ihrer Sch\u00f6nheit, nur anders. Und wie zu erwarten war, fuhren wir im holl\u00e4ndischen, dem Menschlichen gewogenen Tempolimit mit sehr vielen Anderen zur\u00fcck, und nun ist schon wieder Mittwoch, wie konnte das geschehen. (Das war ein Scherzlein mit Windschatten).<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Trugbild des Tempels Auch das Meer kann so vieles sein, nat\u00fcrlich sich selbst, aber vor allem Symbolik f\u00fcr das, was man grad ben\u00f6tigt: Sehnsucht, antike Tempel, Weite, Glitzern der Oberfl\u00e4che, Beweis des Unergr\u00fcndlichen, Ruhest\u00e4tte der K\u00f6rper, um nur ein paar zu nennen. La mer, phonetisch auch Mutter, oder Mutterschlund, dem die S\u00f6hne zu trotzen bestrebt [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-17468","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17468","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=17468"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17468\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17473,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17468\/revisions\/17473"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=17468"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=17468"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=17468"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}