{"id":17459,"date":"2023-05-23T08:21:19","date_gmt":"2023-05-23T08:21:19","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=17459"},"modified":"2023-05-23T08:25:38","modified_gmt":"2023-05-23T08:25:38","slug":"reserviert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=17459","title":{"rendered":"reserviert"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-17460\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/20230523_092621-300x216.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"216\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/20230523_092621-300x216.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/20230523_092621-768x553.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/20230523_092621-1024x737.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<h5>Im Mittelteil der Erz\u00e4hlung muss klar werden, um was es geht, obwohl die Frage jederzeit als Orientierung angebracht ist. Wenn (wir) Menschen Ferien machen oder uns aufmachen zu einem Wochenende mit reservierten Zimmern, geht trotz der in Anspruch genommenen Freizeit nichts von selbst, nein, sondern man muss eine ganze Menge sortieren. Leicht kann man zur W\u00fchlmaus in der eigenen Reisetasche werden, obwohl alles erst so proper zueinander gelegt schien. Was wir auch wussten, war, dass wir als Gast einen tiefdunklen Schatten dabei hatten, (noch) nicht aufdringlich, aber dennoch sp\u00fcrbar: es war die Wirkung des dumpfen Gongschlags einer Diagnose, die Eine von uns getroffen hatte. Unser Leben navigierte bereits durch die Wellen dieses Ozeans, als unsere Blicke auf die st\u00fcrmische Flut des Wassers trafen. Irgendwann wei\u00df man, dass es keine \u00fcberschaubare Reihenfolge des Sterbens gibt, denn einfach alles Denkbare\u00a0 und Undenkbare kann jederzeit geschehen. Ist man nicht selbst der oder die Betroffene, k\u00f6nnen einem sehr viele, auch hilfreiche Dinge einfallen, aber zum Gl\u00fcck werden die Ratschl\u00e4ge karger. Und es stimmt, dass f\u00fcr die, die bleiben, der Tod ein unl\u00f6sbares Problem ist. Es trifft immer nur Eine\/n allein, das kann man als die Sch\u00f6nheit des Wahren bezeichnen. Wer behauptet denn, dass es leicht sei. Vor allem, wenn der betroffene Mensch noch alles selbst entscheiden kann: die Kraft des Meeres sp\u00fcren, das Zittern der Bl\u00e4tter auf dem sandigen Waldpfad, der Empfang des Zustroms\u00a0 warmer Gef\u00fchle, die sich nun im Rahmen des Geschehens gr\u00f6\u00dferer Zulassung erfreuen. Denn noch ist der Mensch, die einem am Herzen liegt, da. Noch da noch. Noch da. So war diese Auszeit von sonnigem Wetter gekr\u00f6nt, aber ein kalter Wind wehte um die, die sich ins Freie hinaus bewegten. Nur die Surfer, aber vor allem ein einziger Surfer, lie\u00df sich von den Hindernissen nicht einschr\u00e4nken. Ja, das Hindernis war gerade der Ansporn! Er lie\u00df sich von seinem Windfang hochtragen in die L\u00fcfte, kam wieder herunter auf die Wasseroberfl\u00e4che, und weiter ging die Fahrt. In diesen Stunden wird vieles zum unerwarteten Genuss. Der Geschmack einer Avocado, eine hei\u00dfe Dusche, ein Menschengesicht, dass einen liebevoll anschaut. Wenn Tiefe und Fl\u00fcchtigkeit keine Angst mehr hervorrufen.<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Mittelteil der Erz\u00e4hlung muss klar werden, um was es geht, obwohl die Frage jederzeit als Orientierung angebracht ist. Wenn (wir) Menschen Ferien machen oder uns aufmachen zu einem Wochenende mit reservierten Zimmern, geht trotz der in Anspruch genommenen Freizeit nichts von selbst, nein, sondern man muss eine ganze Menge sortieren. 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