{"id":17241,"date":"2023-04-14T08:13:27","date_gmt":"2023-04-14T08:13:27","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=17241"},"modified":"2023-04-14T08:14:32","modified_gmt":"2023-04-14T08:14:32","slug":"gehbar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=17241","title":{"rendered":"gehbar"},"content":{"rendered":"<div style=\"width: 720px;\" class=\"wp-video\"><video class=\"wp-video-shortcode\" id=\"video-17241-1\" width=\"720\" height=\"720\" preload=\"metadata\" controls=\"controls\"><source type=\"video\/mp4\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/VID-20230413-WA0000.mp4?_=1\" \/><a href=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/VID-20230413-WA0000.mp4\">http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/VID-20230413-WA0000.mp4<\/a><\/video><\/div>\n<h5><\/h5>\n<h5>OMG (G for Goodness oder &#8222;O Meine G\u00fcte!) Ich wusste nicht, dass das kleine Video hier so riesig erscheinen w\u00fcrde. Es kam gestern aus Indien mit Reenas Kommentar. Walter Kaufmann war ein amerikanischer, j\u00fcdischer Musiker, der kurz vor der Machtergreifung der Nazis nach Indien ging, um dort Musik zu studieren. Wegen der politischen Situation konnte er nicht mehr zur\u00fcckkehren und arbeitete in Bombay\u00a0 u.a. f\u00fcr &#8222;All India Radio&#8220;. Reena erz\u00e4hlte mir, dass in ihrer Kindheit ganz Indien morgens diese Melodie h\u00f6rte, also ein paar Minuten Walter Kaufmann auf der Geige. Man kann sich ruhig mal dem Staunen \u00fcberlassen \u00fcber die au\u00dferordentlichen Schicksalswege der Menschen. Von einem System kann er gejagt werden f\u00fcr etwas, was er nicht \u00e4ndern kann, und von einem anderen dankbar empfangen werden und kann bereichern durch einen Violinenklang. Dieses Durchhalteverm\u00f6gen und allen Widrigkeiten zum Trotz etwas Bereicherndes erschaffen zu k\u00f6nnen, das entl\u00e4sst Kr\u00e4fte, die man vielleicht sonst gar nicht entfalten k\u00f6nnte. Oft nimmt man ja die komfortable Ebene als die endlich erreichte Wunschvorstellung von einem guten Leben. Aber folgt der Geist erst einmal brav den vielen heraussprudelnden W\u00fcnschen, gibt es oft keinen Einhalt mehr, so, als best\u00fcnde das Leben aus einer kontinuierlichen Wunscherf\u00fcllung. Nun, da wir wissen, dass das kein Ende hat, ist das System selbst nicht mehr zu stoppen. Kauft!, hei\u00dft es, und das ohne Worte, sonst gibt&#8217;s davon bald nichts mehr, Licht aus im Schlaraffenland. Deshalb ist es hilfreich, sich wieder auf\u00a0 die geistigen F\u00e4higkeiten zu besinnen und dementsprechende Entscheidungen zu f\u00e4llen. Hier geht es um die Entscheidung zwischen freiwilligem Sklaventum und einer Meisterschaft ohne jede Garantie, nur f\u00fcr den eigenen Antrieb und ohne Erwartungshaltungen. Nat\u00fcrlich ist das schwer beeindruckend, wenn Master Shi Heng Tzu seine sichtbare Vollkommenheit vorf\u00fchrt, kein Zweifel. Manches entdeckt man zu sp\u00e4t und kann nicht mehr daran teilnehmen, weil einem diese Meisterschaft versagt bleiben w\u00fcrde. Aber selbst die Martial Arts Belt-Tr\u00e4ger:innen sind noch Teil einer Institution. Was macht so einer am scheinbaren Ende seines Zieles, also wenn das zu Erreichende erreicht ist. Meist wird gelehrt, so wird das Brauchtum erschaffen und kann sp\u00e4ter nicht mehr abgeschafft werden. Denn selbst der vollkommenste Weg wird nur f\u00fcr ein paar weitere Praktizierende der vollkommene Weg sein. Wichtig erscheint mir, dass man den eigenen zuweilen erforscht auf seine Wachsein erfordernde Gehbarkeit, bei der das Komfortable nicht das Vorherrschende ist.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>OMG (G for Goodness oder &#8222;O Meine G\u00fcte!) Ich wusste nicht, dass das kleine Video hier so riesig erscheinen w\u00fcrde. Es kam gestern aus Indien mit Reenas Kommentar. Walter Kaufmann war ein amerikanischer, j\u00fcdischer Musiker, der kurz vor der Machtergreifung der Nazis nach Indien ging, um dort Musik zu studieren. Wegen der politischen Situation konnte [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-17241","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17241","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=17241"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17241\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17245,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17241\/revisions\/17245"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=17241"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=17241"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=17241"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}