{"id":17152,"date":"2023-03-29T08:45:23","date_gmt":"2023-03-29T08:45:23","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=17152"},"modified":"2023-03-29T08:53:50","modified_gmt":"2023-03-29T08:53:50","slug":"17152","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=17152","title":{"rendered":"bestimmen"},"content":{"rendered":"<h6><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-17153\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/20230329_094823-241x300.jpg\" alt=\"\" width=\"306\" height=\"381\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/20230329_094823-241x300.jpg 241w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/20230329_094823-768x955.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/20230329_094823-823x1024.jpg 823w\" sizes=\"auto, (max-width: 306px) 100vw, 306px\" \/><br \/>\nVon den zehntausend Dingen auf Marmor<\/h6>\n<h5>Irgendwann wissen wir bestimmte Dinge, die wir vorher nur ahnten, aber immerhin ahnten. Das kann man sehr gut in alten Notizb\u00fcchern nachlesen, wenn man verwundert und oft auch erschrocken auf das damals Gedachte starrt und denkt: Wow!, hab&#8216; ich das damals schon gedacht! Aber nicht nur gedacht, nein!,: sich sicher war, dass man w\u00fcsste. Und zum Gl\u00fcck wei\u00df man nicht, wie lange es dauert, bis Erfahrung sich deckt mit Gewusstem, und Gewusstes mit neu Erlebtem. Daher die Bewusstseins-Strecke, wo es auf die Pr\u00e4zision des Tonarms ankommt und wo er die Software trifft, sodass sich ein Gesp\u00fcr entwickeln kann f\u00fcr den Ton, mit dem man das Ganze erleben m\u00f6chte. Und nat\u00fcrlich ist auch die Freiwilligkeit nicht frei von bestimmten Qualen, die man erleiden muss, bevor \u00fcberhaupt von einem Durchblick die Rede sein kann. Und welcher Durchblick? Wohin wird geblickt? Die gro\u00dfen Entscheidungen werden im Stillen gef\u00e4llt, und d a s\u00a0 kontinuierlich, sodass man nicht einmal von Traumatherapeut*innen erwarten kann, bis an jede verschlossene T\u00fcr der Korridore in dunkler Unterwelt Begleitung zu garantieren. Nirgendwo Garantie! Denn wer da herumwandert, wenn \u00fcberhaupt, ist der oder die Einzige, die sich dort auskennen kann. Und wiederum geht es um Spielregeln.: Gehe ich als Eremit*in mit Lampe und bin belebt von kindlicher Neugier, oder irre ich als Gehetzter\/ und Namenlose\/r durch die Angst selbst, die dort zuhause ist und jederzeit bereit, die Drachenklauen auszufahren zum Angriff. Dann brauchen wir Waffen: Wenn das Dunkel unterwegs ist als lebendige Kraft, arglos und deutungsfrei wie das Licht. In einem der uralten Schriften Indiens wird\u00a0 das Bewusstsein mit einer Rasierklinge verglichen, also eine Klinge, mit der man, wenn es n\u00f6tig ist, das Eine vom Anderen trennen kann und nicht verwirrt wird von den scheinbaren Offensichtlichkeiten. Im Oben und im Unten des Inneren st\u00e4ndig Bewegung und Sch\u00f6pfungsprozess. Das hei\u00dft, dass der Rhythmus, in dem wir selbst uns bewegen, genau der Rhythmus ist, in dem das Spiel sich bewegt: Etwas wird erschaffen, wird eine Weile erhalten und vergeht dann wieder, daran ist nicht zu r\u00fctteln. Nie wird jemand wissen k\u00f6nnen, warum wir alle hier mit unseren Begabungen und Auftr\u00e4gen und \u00c4mtern herumturnen, in der \u00dcbung gigantischer Bew\u00e4hrungsvorg\u00e4nge, nat\u00fcrlich nur von uns bestimmt. Denn wer sollte sonst unser Sein bestimmen!?<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von den zehntausend Dingen auf Marmor Irgendwann wissen wir bestimmte Dinge, die wir vorher nur ahnten, aber immerhin ahnten. Das kann man sehr gut in alten Notizb\u00fcchern nachlesen, wenn man verwundert und oft auch erschrocken auf das damals Gedachte starrt und denkt: Wow!, hab&#8216; ich das damals schon gedacht! Aber nicht nur gedacht, nein!,: sich [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-17152","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17152","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=17152"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17152\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17161,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17152\/revisions\/17161"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=17152"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=17152"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=17152"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}