{"id":16931,"date":"2023-02-02T05:33:48","date_gmt":"2023-02-02T05:33:48","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=16931"},"modified":"2023-02-02T05:48:36","modified_gmt":"2023-02-02T05:48:36","slug":"yatra","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=16931","title":{"rendered":"yatra"},"content":{"rendered":"<h6><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-16932\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/20230202_084115-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"273\" height=\"364\" \/><br \/>\nRahul Gandhi, der Wanderer<\/h6>\n<h5>Nun sind die vom Unwetter durchn\u00e4ssten Materialien getrocknet, und man kann sich mit anderem besch\u00e4ftigen. Es segelten (wegen der klimatischen Verz\u00f6gerung) gleich drei &#8222;Times of India&#8220; durch meine Haust\u00fcr, der austragende Sikh war sichtlich \u00fcberfordert. So erfuhr ich, dass Rahul Gandhis sogenannte &#8222;Bharat Yodo Yatra&#8220; in Kashmir zu Ende gegangen ist, was auch das Ziel war. Dort schneite es, und selbst Gandhi hatte eine Jacke an. Man sieht auch, dass er ein bisschen verkl\u00e4rt wirkt. Aber klar, er hat vierzehn indische Staaten zu Fu\u00df durchquert, und das in f\u00fcnf Monaten. Ich erwarte nicht, dass diese Nachricht jemanden vom Hocker rei\u00dft, aber mir gef\u00e4llt die Geschichte, weil sie m.E. nur in Indien stattfinden kann. Ein Politiker also, der es eh schon schwer hat wegen seiner Zugeh\u00f6rigkeit zur Gandhi-Dynastie, aber auch pers\u00f6nlich gegen ein schwer aufl\u00f6sbares Weich-Ei-Image zu k\u00e4mpfen hatte und hat,\u00a0 dieser Sohn von Sonia Gandhi, (halt auch mit dem italienischen Blutstropfen drin), der hatte irgendwann diese Idee, dem Volk n\u00e4her zu kommen und dem Volk zu zeigen, dass er das kann. Denn man nahm ihn nicht ernst wegen dem Goldl\u00f6ffel im Mund, und so zog er aus und verk\u00fcndigte, von sich aus auch alleine seine Wanderung zu machen, nur f\u00fcr seine eigene Liebe f\u00fcr Bharat (Name f\u00fcr Indien), also nicht f\u00fcr das Vater &#8211; sondern f\u00fcr das Mutterland, Bharat Bhoomi eben (Kosenamen f\u00fcr die (indische) Erde). Bald folgten ihm Tausende, \u00fcberall k\u00fcsste und herzte er Menschen, und stramm ging&#8217;s weiter, bald mit mitreisender K\u00fcche im gro\u00dfen Stil: Zelte f\u00fcr die Zugelassenen, Essen und Trinken von guter Qualit\u00e4t. Die Inder sind wahre Meister dieser organisatorischen Vorg\u00e4nge, alles klappt am Schn\u00fcrchen, \u00fcberall Helfer f\u00fcr die immer gr\u00f6\u00dfer werdende Sache, bei der man nun dabei ist: Rahul Gandhi wandert von unten im Land nach oben, wo die Feinde (Muslime) wohnen, aber nicht seine, er ist auch menschlich und herzlich zu Muslimen. Es w\u00e4re ein Leichtes, einen Heiligen aus ihm zu machen, aber er l\u00e4uft eben bereits wieder als Politiker, und ob ihm die Menschenn\u00e4he bei der n\u00e4chsten Wahl helfen wird, das steht in den Sternen, aber leider nicht geschrieben, sonst k\u00f6nnte man&#8217;s ja lesen. F\u00fcr mich ist das so, dass ich daran interessiert war und bin, ob es ihm gelingen wird, diese gruselige BJP-Partei von Narendra Modi zu besiegen wegen der Hindutva-Gefahr. Nicht ohne Grund blitzt das Hitler-Gespenst vor dem Auge auf. Wann ist etwas schon zu weit gegangen, und wann gibt es endg\u00fcltig kein Zur\u00fcck mehr. Wenn die Spieler merken, auf welchem Feld sie stehen, und wo der Rubel rollt. Wir leben in einer Zeit, in der menschliche Qualit\u00e4ten viel diskutiert werden, aber wo bleiben Raum und Zeit, sich um die Umsetzungen zu k\u00fcmmern? Sie kommen ja nicht von alleine, die Qualit\u00e4ten, man muss sich (st\u00e4ndig) um sie k\u00fcmmern. Und was k\u00f6nnte der friedliebende Rahul Gandhi tun, wenn er beim Republic Day als Prime Minister da s\u00e4\u00dfe, wenn die nur in indischer Produktion gefertigten Waffen an ihm und den Anderen vorbeifahren w\u00fcrden (weil sie nun mal da sind), und irgendein politischer Unhold m\u00fcsste aus verschiedenen Gr\u00fcnden sein Ehrengast werden?<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rahul Gandhi, der Wanderer Nun sind die vom Unwetter durchn\u00e4ssten Materialien getrocknet, und man kann sich mit anderem besch\u00e4ftigen. Es segelten (wegen der klimatischen Verz\u00f6gerung) gleich drei &#8222;Times of India&#8220; durch meine Haust\u00fcr, der austragende Sikh war sichtlich \u00fcberfordert. 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