{"id":16836,"date":"2023-01-16T05:56:12","date_gmt":"2023-01-16T05:56:12","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=16836"},"modified":"2023-01-16T06:03:23","modified_gmt":"2023-01-16T06:03:23","slug":"patang-drachen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=16836","title":{"rendered":"Patang (Drachen)"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-16837\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/20230116_094823-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"287\" height=\"383\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/20230116_094823-225x300.jpg 225w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/20230116_094823-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 287px) 100vw, 287px\" \/><\/p>\n<h5>Das Bild habe ich gemacht, weil der See zur Abwechslung mal mit Papierdrachen bedeckt ist (auch wenn man sie nicht sieht). Am Samstag war Sankranti, ein Drachenfest, das den Fr\u00fchling ank\u00fcndigt, aber auch eine Unmenge von Notf\u00e4llen wie gebrochene Sch\u00e4del beim Herunterfallen von Balkonen, dann vor allem verletzte V\u00f6gel durch den Wirrwar von festen Schn\u00fcren in der Luft, und vor allem Verletzungen von den verbotenen chinesischen Manjhas verursacht, bei denen die Strings mit zermahlenem Glas versehen sind. Rechtzeitig habe ich die Flucht vor dem dazugeh\u00f6rigen Techno-Terror ergriffen und mich f\u00fcr den Tag bei Shivani eingenistet, wo es auch, wie in der ganzen Stadt, freie Pakora-Schenkungen gab. Auf jeden Fall hat an dem Tag keiner gehungert. Mir aber kamen die vielen Einlieferungen in die Krankenh\u00e4user vor wie die harmlosere Variante zum Krieg, wo alle Beteiligten schon vorher wissen, dass unermessliches Leid geschehen wird und man sich einreden muss, man werde nicht betroffen sein. Dabei sind wir alle betroffen. Wo wird Lautst\u00e4rke illegal, wo gen\u00fcgt e i n auf dem Motorrad vorne sitzendes, durch F\u00e4den enthauptetes Kind, um etwas zu \u00e4ndern, nur was und wo und wie. Deswegen war ich erfreut, durch einen fl\u00fcchtigen Blick die Zeilen von Kushwint Singh (in meinem gestrigen Beitrag) entdeckt zu haben, denn sie sprechen gerade direkt zu mir. Bei Shivani hatte ich im Rahmen eines gemeinsamen Essens mit weiteren (Frauen) G\u00e4sten zum ersten Mal formulieren k\u00f6nnen, dass auch deswegen meine Zeit mit den G\u00f6ttern vorbei ist (so unterhaltend ich sie immer noch finde), weil ich ganz klar sehe, dass wir uns in einer Zeit bewegen, in der wir die Verantwortung f\u00fcr uns und die anderen \u00fcbernehmen m\u00fcssen. Damit wir allein und miteinander lernen k\u00f6nnen, auf beste Art und Weise durch den Irrsinn zu navigieren. Was ist denn die beste Art und Weise, und warum kommt es einem manchmal einfach vor und manchmal unerreichbar. Mir leuchtete einmal ein, dass es erstrebenswert ist, weil m\u00f6glich, das Einfache mit dem Besten zusammen zu bringen. Beides muss man offensichtlich f\u00fcr sich selbst mal durchdefinieren, das kann Arbeit sein: was ist einfach, und was ist\u00a0 das Beste? Stephen Hawkins soll prohezeit haben, die Menschheit werde an der Dummheit zugrunde gehen. So weit bin ich noch nicht, verstehe aber die Wahrnehmung. Zum Gl\u00fcck wissen wir auch, dass die Katastrophen auch Gegenbewegungen hervorrufen. In ihnen liegt auf jeden Fall das Licht der Zukunft. Es kann ja gar nicht erl\u00f6schen.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Bild habe ich gemacht, weil der See zur Abwechslung mal mit Papierdrachen bedeckt ist (auch wenn man sie nicht sieht). 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