{"id":16812,"date":"2023-01-12T05:07:33","date_gmt":"2023-01-12T05:07:33","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=16812"},"modified":"2023-01-13T01:31:25","modified_gmt":"2023-01-13T01:31:25","slug":"beieinander","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=16812","title":{"rendered":"beieinander"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-16814\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/20230110_155036-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"181\" height=\"242\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-16813\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/20230110_162336-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"182\" height=\"243\" \/><\/p>\n<h5>Wenn ich an meinem zeitlosen Erker sitze und meine Augen sich ins friedvolle Au\u00dfen versenken lasse, ist es fraglos mein weltb\u00fcrgerliches Recht, diese Erfahrung als eine der Priorit\u00e4ten zu sehen, die mir wesentlich erscheint: den Frieden wahrzunehmen, wenn er da ist und man nach Worten suchen kann, wenn man m\u00f6chte, f\u00fcr dieses Erleben. Auch wenn am Rande des Wassers, mittendrin im selben Bild, regelm\u00e4\u00dfig belogen und betrogen wird, in gr\u00f6\u00dferen und kleineren Betr\u00e4gen und einem hohen Ma\u00df an unumst\u00f6\u00dflicher Arroganz. Vermeintliches Besserwissen, das hier verpasst wird wie \u00fcberall als die letzte und einzige Wahrheit. Und doch, ich muss es zugeben, sind die G\u00f6tter auch verantwortlich f\u00fcr den anderen Teil, die Ruhe, die das Ganze umweht und eben in allen Gehirnen dem Sch\u00f6pfer gewidmet ist und dem Ort, den er (ihrer Gewissheit nach) pers\u00f6nlich erschaffen hat. Sei&#8217;s drum, es hat diese epische Weite, in der wir als Kreaturen unser eigenes Schicksal gestalten k\u00f6nnen, eben durch genau das, was wir sehen und erleben, und wohin unser Augenmerk ausgerichtet ist. Nat\u00fcrlich bin ich auch, was ich denke, wobei das Denken immer\u00a0 wieder mal neu bedacht werden muss, damit wir wissen, von was wir reden, denn davon h\u00e4ngt es ja ab. Und das Bewusstsein ist doch als Tr\u00e4ger dieses Denkens verantwortlich f\u00fcr die Richtschnur, auf der das oder unser oder mein Drama sich abspult. Denken hat mit aktiver Bewegung zu tun, und das Sichversenken mit Sein. Tief innen verbunden mit dem Geschehen, aber genau deshalb nicht damit verstrickt. Dann f\u00e4llt mein Blick auf die unausweichlichen Nachrichten\u00a0 des Krieges in der Ukraine. Ich habe das Wort &#8222;Ukraine&#8220; ein paar Mal ausgesprochen, aber obwohl alle Zugang zu den Weltnachrichten haben, gibt es so gut wie keine Kommentare. Von hier aus ist es sehr weit weg, obwohl in den Regierungsgeb\u00e4uden zweifellos viel diskutiert wird und Modi und Putin schon K\u00fcsschen gegeben haben unter M\u00e4nnern, die sich verstehen, was Weltregierung f\u00fcr sie bedeutet. Die Wahrheit \u00fcber zerfetzte Menschenk\u00f6rper ist nicht wirklich genug durchgedrungen, um sich als Beweisf\u00fchrung der niedrigsten Stufe der Spielsucht zu eignen. Will man jedoch das Fassungslose an dem Erscheinen der Finsternis ergr\u00fcnden, dann kann man in so eine Abartigkeit wie den Krieg hineinschauen und merkt, wie alles nahe beieinander liegt, und in jedem Winkel der Erde sich Menschen, also wir alle uns t\u00e4glich entscheiden m\u00fcssen (und k\u00f6nnen), wie wir und mit was wir unterwegs sind. Denn es macht einen Unterschied in der Wirkung: wenn ich einerseits nichts besch\u00f6nige, und andrerseits dem mir Entsprechenden verbunden bleibe.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn ich an meinem zeitlosen Erker sitze und meine Augen sich ins friedvolle Au\u00dfen versenken lasse, ist es fraglos mein weltb\u00fcrgerliches Recht, diese Erfahrung als eine der Priorit\u00e4ten zu sehen, die mir wesentlich erscheint: den Frieden wahrzunehmen, wenn er da ist und man nach Worten suchen kann, wenn man m\u00f6chte, f\u00fcr dieses Erleben. Auch wenn [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-16812","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16812","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=16812"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16812\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16820,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16812\/revisions\/16820"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=16812"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=16812"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=16812"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}