{"id":16799,"date":"2023-01-10T05:38:04","date_gmt":"2023-01-10T05:38:04","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=16799"},"modified":"2023-01-10T10:32:24","modified_gmt":"2023-01-10T10:32:24","slug":"freigelassen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=16799","title":{"rendered":"freigelassen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-16801\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/20230110_092245-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"274\" height=\"365\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/20230110_092245-225x300.jpg 225w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/20230110_092245-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 274px) 100vw, 274px\" \/><\/p>\n<h5>Wenn man das Gl\u00fcck hat, seinen oder ihren, bzw. ich meinen Tag selbst zu gestalten das Gl\u00fcck habe und meine eigenen Ordnungen sich innerhalb dieser Freiheit wie von selbst entfalten k\u00f6nnen, dann erfahre ich mich in diesem st\u00e4ndigen Wandel als dem kosmischen Spiel zugeh\u00f6rig. Denn das ist doch die (innere) Freiheit, die wir in so ziemlich allen Situationen haben: dass wir sie handhaben gem\u00e4\u00df unserer F\u00e4higkeiten und Anspr\u00fcche, die wir an uns selbst in Bewegung setzen. Denn warum sollte man sich nicht vom Besten n\u00e4hren, das einem begegnet ist und einen anspricht und innen einen Klang ausl\u00f6st, von dem man dann wei\u00df, dass es der eigene Ton ist. Etwas beruhigt sich, vieles wird klarer und leichter sichtbar. Auch sollte ich d i e nicht vergessen, denen das aus vielen nachvollziehbaren Gr\u00fcnden versagt bleibt, aber ich kann auch nicht nur an sie denken, denn das eigene Schicksal kann nur jede\/r selbst ergr\u00fcnden, bei allem Respekt und der Dankbarkeit f\u00fcr die vielen helfenden H\u00e4nde.\u00a0 Als uns Nelson Mandela beigebracht hat, wie viel schwerer es ist, das geheimnisumwobene &#8222;Gute&#8220; in uns zu akzeptieren und zu aktivieren, da wussten wir irgendwann, dass es stimmte, denn wie l\u00f6ste man es denn aus, wann war es verl\u00e4sslich, wann glaubw\u00fcrdig, wann sieht man die Gefahren, wann nicht. Auch der Beruf steht dieser Freiheit nicht im Weg, man muss nur wissen, warum man dort ist und\u00a0 man d a s, was man da tut, mit einem Erkennen verkn\u00fcpfen kann. Immer ist es hilfreich zu erkennen, warum man hier (auf dem Planeten) ist. Als ich zum ersten Mal in der Oase ankam, in der ich noch immer sitze, wenn auch in sehr ver\u00e4nderten Umst\u00e4nden, da tanzte ich mich zu ihrer Freude in einen bereits vorhandenen Aspekt von mir hinein und bekam den Namen &#8222;Kalima&#8220;. Vor mir auf dem Tisch liegen ein paar Bl\u00e4tter eines Buches von Ajit Mookerjee, die mir mal jemand vor langer Zeit kopiert hat, aber stets blieb ich beim Lesen irgendwo h\u00e4ngen, denn es war bald klar, dass ich die glanzvolle B\u00fcrde des Namens auf mich nahm. Er hat mir durch all die Jahre in so vieler Weise gedient und mir Schutz gew\u00e4hrt vor meinem Schatten, der sich hier erfahren und ausagieren konnte, hei\u00dft: ich war nicht unter Druck, den m\u00e4nnlichen Vorstellungen weiblicher Tugenden entsprechen zu m\u00fcssen, sondern ich legte an mich mein eigenes Ma\u00df an und verstand, dass genau d a s die weibliche Kraft ist, die dem m\u00e4nnlichen Verhalten gegen\u00fcber den notwendigen Pol darstellt, das Gegen\u00fcber also, das sich durchaus losl\u00f6sen kann von \u00fcberfl\u00fcssigem Gendergerangel. Und ich kam nicht nur einmal in lebensbedrohende Gefahr durch die m\u00e4nnliche Sucht, das Weibliche zu kontrollieren. Und ja, wir haben nicht diese Muskeln, aber wir haben Zugang zu uns selbst und unsere inneren Kr\u00e4fte. Dass ich dem Missbrauch entkommen konnte, verdanke ich ihnen, den weiblichen Kr\u00e4ften, die mir im richtigen Moment die richtige Eingebung zukommen lie\u00dfen, sodass es einen Fluchtweg gab, den ich nutzte. Ich h\u00e4tte meine Arbeit als Opfer nicht fortsetzen k\u00f6nnen. Und ja, das Wort &#8222;kosmisch&#8220; kann ungef\u00e4hr bis albern klingen, aber es fehlt oft an den Worten, die das Unbeschreibliche beschreiben k\u00f6nnen, also das, in was wir hineinlauschen, erst in uns selbst, dann in die Welt, dann in das universelle Geschehen, so weit und so tief das alles erlauschbar ist. Damit man versteht, warum man hier ist, und dass ich pers\u00f6nlich noch keinem Gott begegnet bin, der mich behindert h\u00e4tte in meinem Selbstsein. Hat er mich doch, das muss ich schon sagen, freigelassen auf meiner Spur. Oder habe ich den Gott in mir freigelassen?<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn man das Gl\u00fcck hat, seinen oder ihren, bzw. ich meinen Tag selbst zu gestalten das Gl\u00fcck habe und meine eigenen Ordnungen sich innerhalb dieser Freiheit wie von selbst entfalten k\u00f6nnen, dann erfahre ich mich in diesem st\u00e4ndigen Wandel als dem kosmischen Spiel zugeh\u00f6rig. 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