{"id":16697,"date":"2022-12-29T05:02:33","date_gmt":"2022-12-29T05:02:33","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=16697"},"modified":"2022-12-29T05:13:48","modified_gmt":"2022-12-29T05:13:48","slug":"havilah-bojana","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=16697","title":{"rendered":"Havilah Bojana"},"content":{"rendered":"<h6><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-16698\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221220_165109-206x300.jpg\" alt=\"\" width=\"206\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221220_165109-206x300.jpg 206w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221220_165109-768x1120.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221220_165109-702x1024.jpg 702w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221220_165109.jpg 1288w\" sizes=\"auto, (max-width: 206px) 100vw, 206px\" \/><br \/>\nInfo<\/h6>\n<h5>V\u00f6llig \u00fcberraschend, oder vielleicht weil ich vorhabe, heute Nachmittag in die W\u00fcste zu fahren, fielen mir auf einmal zwei Worte ein, die ich in meiner Jugend irgendwo hergeklaubt hatte und zusammenf\u00fcgte und einer erfundenen Stra\u00dfe diesen Namen gab. Diese Stra\u00dfe sollte nicht aufh\u00f6ren, sondern die Wanderung selbst sein, mit der ich entlanggehen w\u00fcrde, mit immer neuen Menschen und Abenteuern verbunden. Sofort sp\u00fcrte ich eine tiefe Vertrautheit mit diesem Weg und diesen Worten, denn ich konnte sehen, dass ich tats\u00e4chlich entlang gegangen war auf dieser Stra\u00dfe, und immer noch breitet sie sich aus und birgt den Nu und die Jahrtausende m\u00fchelos in sich. Da ich mich nicht erinnern konnte, wo ich die Worte herhatte, schaute ich nach. Havilah (Hawila), las ich, wird als Nachbarland des Gartens Eden genannt. Allein das: ein Nachbarland des Gartens Eden! Einen Reichtum an Gold soll es dort gegeben haben. Die Lage des biblischen Havilah sei jedoch umstritten. Doch da ergriff mich die (kindliche) Begeisterung, n\u00e4mlich, dass ein gewisser Flavius Josephus Havilah mit der Gangesebene gleichsetzte. Auch Beda Venerabilis lokalisierte Havilah in Indien, was mir als Info f\u00fcr meine Dosis von Freude gen\u00fcgte. Dass es \u00fcberhaupt aufgetaucht war in meiner damaligen Welt, als ich Indien noch gar nicht kannte, obwohl unter den B\u00fcchern meines Vaters einiges zu finden war (das meiste von Paul Brunton), was sich mit Reisen in das Wunderland Indien besch\u00e4ftigte, und mit den Heiligen, die damals dort herumsa\u00dfen. Bojana konnte ich als weiblichen Namen finden, auch okay. Und so kann ich schwungvoll diese beiden Worte in meinen lebendigen Augenblick holen, und habe auf einmal zwei Worte f\u00fcr mein ganzes Leben gefunden, sozusagen den Buchtitel von meinem Skript. Und ich bin immer noch sie, die entlanggeht auf dieser Stra\u00dfe, die gleichzeitig W\u00fcste ist und Nachbarschaft des Paradiesischen.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Info V\u00f6llig \u00fcberraschend, oder vielleicht weil ich vorhabe, heute Nachmittag in die W\u00fcste zu fahren, fielen mir auf einmal zwei Worte ein, die ich in meiner Jugend irgendwo hergeklaubt hatte und zusammenf\u00fcgte und einer erfundenen Stra\u00dfe diesen Namen gab. 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