{"id":16587,"date":"2022-12-17T05:48:07","date_gmt":"2022-12-17T05:48:07","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=16587"},"modified":"2022-12-17T05:56:51","modified_gmt":"2022-12-17T05:56:51","slug":"dhuni","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=16587","title":{"rendered":"Dhuni"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-16594\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221217_110704-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221217_110704-300x225.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221217_110704-768x576.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221217_110704-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<h5>Was mich f\u00fcr dieses Leben an der Dhuni (der Feuerstelle) so eine Begeisterung aufbringen lie\u00df (die Nachwehen sind auch noch ganz ordentlich), das war etwas, was ich als die absolute Sahne des geistigen Weges empfand: die Kultur des Stillsitzen, verbunden mit der lebendigen Atmosph\u00e4re, die genau von diesem Feuer gesteuert wird. Leider sind Idee und Praxis an die klimatichen Verh\u00e4ltnise gebunden, denn von der Gestaltung\u00a0 einer Atmosph\u00e4re h\u00e4ngt es ab, was sich an diesem Ort weiterhin entfaltet, wenn das Feuer einmal in Gang gesetzt ist und nicht mehr ausgehen soll, bis der Entfacher oder die Entfacherin weiterzieht, oder auch nicht. Bei dem Besuch der Nath Bruderschaft sah ich eine Dhuni, die schon 300 Jahre brennen soll. Gut, ich sa\u00df an meiner, und das war sehr viel sitzen. Nun muss ich hier vielleicht auch zu meiner eigenen Erinnerung einf\u00fcgen, dass ich mich auf der Erinnerungspilgerreise gerade in einer Zeit bewege, in der es, zumindest in meiner Umgebung, weder Fernsehen gab, geschweige denn Smartphones, d.h. (u.a.) die Gewohnheit, mit sich selbst zu sein, ohne auf eine kalte Bildfl\u00e4che zu starren, war noch ganz nat\u00fcrlich. (Wobei sich die menschliche Software recht deutlich unterscheiden konnte). Ich sa\u00df viel allein, aber ich sa\u00df auch viel zusammen. Mein Hindi gr\u00fcbelte sich durch bis hin zum kommunikativen Verst\u00e4ndnis. Da erstaunte mich vieles. Tats\u00e4chlich war es sehr viel dieser M\u00f6nchsgemeinde zu verdanken, dass die meisten M\u00e4nner und Frauen, die an meiner Dhuni sa\u00dfen, dort bei der Bruderschaft unterrichtet wurden und mir ziemlich geschult vorkamen, wenn es auch meistens um die Themen ging, die uns alle verbanden: die Dankbarkeit dem sich gut entwickelnden Schicksal gegen\u00fcber, nat\u00fcrlich einem Gott zu verdanken, as you like, Hauptsache Gott, meistens Shiva, wir liebten ihn alle und dachten wie kann man ihn nicht lieben. Endlich Einer, der nicht so spie\u00dfig war, so moralisch getr\u00e4nkt mit nie zu erreichendem Anspruch, nein, Yogi war er und Liebhaber zugleich &#8211; man merkt, ich kann mich noch erinnern. Das, was man einmal liebt, wie kann es vershwinden. Ver\u00e4ndern kann es sich schon. Und ja, heute denke ich, also gerade eben, man k\u00f6nnte oder kann vielleicht doch im westlichen Zuhause die Idee einer Dhuni umsetzen. Alle, die an einem Feuer sitzen, haben ja eine Wirkung, bewusst oder unbewusst. Man n\u00e4hrt also das Feuer und h\u00e4lt die Asche (jetzt wieder in der W\u00fcste) auf medizinischem Niveau, erkl\u00e4rte mir der Nath, und als Medizin sollte ich sie, wenn darum gebeten wurde, auch reichen. Man sitzt also sehr viel, und das Sehen wird intensiver, die Abwechslung liegt in der atemberaubenden bzw. atemschenkenden Lebendigkeit des Schlichten und Einfachen, wenn man Zeit daf\u00fcr hat, um es (das Wenige, aber direkt Daseiende) genauer wahrzunehmen.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was mich f\u00fcr dieses Leben an der Dhuni (der Feuerstelle) so eine Begeisterung aufbringen lie\u00df (die Nachwehen sind auch noch ganz ordentlich), das war etwas, was ich als die absolute Sahne des geistigen Weges empfand: die Kultur des Stillsitzen, verbunden mit der lebendigen Atmosph\u00e4re, die genau von diesem Feuer gesteuert wird. 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