{"id":16480,"date":"2022-12-05T06:17:32","date_gmt":"2022-12-05T06:17:32","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=16480"},"modified":"2022-12-05T07:08:39","modified_gmt":"2022-12-05T07:08:39","slug":"holy-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=16480","title":{"rendered":"holy"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-16486\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/signal-2022-12-04-13-43-35-581-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"272\" height=\"363\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/signal-2022-12-04-13-43-35-581-225x300.jpg 225w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/signal-2022-12-04-13-43-35-581-768x1024.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/signal-2022-12-04-13-43-35-581.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 272px) 100vw, 272px\" \/>*<\/p>\n<h5>Mit mich selbst verbl\u00fcffender Leichtigkeit habe ich zu dem (an sich) schwierigen Wort &#8222;heilig&#8220; zur\u00fcckgefunden, hinter dem vermutlich ein hartn\u00e4ckiger Kindertraum sich verbirgt, angereichert mit Gro\u00dfem und Sch\u00f6nem und Leuchtendem, gerne auch ein Schwert in der Hand, mit dessen handwerklicher Pr\u00e4zision Gerechtigkeit ausgeteilt wird, Engel und G\u00f6tter halt, Wohlwollendes im Sinn, wer braucht sowas nicht. In Indien wird dieses schwer zu Erringende mit tausenden von Jahren anhaltender Selbstverst\u00e4ndlichkeit gehandhabt. Seife und Strichholzschachtel werden nicht ausgelassen, heilige Zeichen d\u00fcrfen einfach auf allem draufsein, ja, was ist denn nicht heilig, ist die Botschaft, au\u00dferdem verkauft sich das mit den G\u00f6ttern drauf besser. Eine Seite des Hauses, in dem ich wohne, geht auf den (heiligen) See hinaus, der trotz aller offensichtlichen Widrigkeiten unbedingt heilig bleiben muss, denn das Leben vieler Menschen h\u00e4ngt davon ab, dass hier an den Ufern alte Sachen erz\u00e4hlt werden d\u00fcrfen, mit denen die Pilger gl\u00fccklich nach Hause gehen. Sie haben es geschafft, sie haben das Bad genommen, das alle S\u00fcnden tilgt. Nat\u00fcrlich muss man zur richtigen Stunde zur Stelle sein, man muss glauben k\u00f6nnen, was man f\u00fcr m\u00f6glich h\u00e4lt. Da f\u00e4llt mir die kleine Anekdote ein, die ich neulich irgenwo gelesen habe: Satan geht mit seinem Disciple spazieren, da sehen sie, wie vor ihnen jemand etwas aufhebt. Was hat der da aufgehoben, fragt der Sch\u00fcler den Meister. Ein St\u00fcckchen Wahrheit, antwortet Satan. Aber m\u00fcssen wir uns da nicht f\u00fcrchten, will der Disciple wissen. Nein, nein, beruhigt ihn Satan, nur ein bisschen warten, dann macht er einen Glauben draus. Gut, ich schaue also hin\u00fcber ans andere Ufer, wo meine Karriere als freiwillig Herumwandernde vor vielen Jahren begann, als ich tats\u00e4chlich wissen wollte, ob ich das Geheimnis des G\u00f6ttlichen ergr\u00fcnden w\u00fcrden k\u00f6nne, meine G\u00fcte, da war viel Erfahrung m\u00f6glich. Mit aller Leidenschaft, die mir zur Verf\u00fcgung stand, habe ich mich an die Asche gesetzt und geschaut, ob aus ihrer Substanz ein Anfang entsteht, und ja, auch Asche kann Liebe sein, man muss sich nur einlassen.Will ich wirklich nochmal alles betrachten von diesem Fenster aus?<\/h5>\n<ul>\n<li>\n<h6>Photo: H. Robert<\/h6>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>* Mit mich selbst verbl\u00fcffender Leichtigkeit habe ich zu dem (an sich) schwierigen Wort &#8222;heilig&#8220; zur\u00fcckgefunden, hinter dem vermutlich ein hartn\u00e4ckiger Kindertraum sich verbirgt, angereichert mit Gro\u00dfem und Sch\u00f6nem und Leuchtendem, gerne auch ein Schwert in der Hand, mit dessen handwerklicher Pr\u00e4zision Gerechtigkeit ausgeteilt wird, Engel und G\u00f6tter halt, Wohlwollendes im Sinn, wer braucht sowas [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-16480","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16480","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=16480"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16480\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16491,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16480\/revisions\/16491"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=16480"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=16480"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=16480"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}